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Gesellschaft
26 April 2024, 09:43

"Diese beiden Punkte halte ich für grundlegend". Kosmonautin Lenkowa über AVV und die Worte des Präsidenten

MINSK, 26. April (BelTA) - Die Delegierten der Allbelarussischen Volksversammlung sollten die Prozesse in der Welt und in der Region verstehen und analysieren sowie Wege zur Lösung akuter Probleme vorschlagen. Diese Meinung teilte die belarussische Kosmonautin Anastasia Lenkowa.

Anastassia Lenkowa nahm als Gast an der AVV teil. "Es war das erste Mal, dass ich an einer solchen Veranstaltung teilnahm. Und ich war sehr gespannt auf so ein großes und historisches Ereignis, da dieses Gremium nun in unserer Verfassung verankert ist", sagte die Kosmonautin.
Besonders im Gedächtnis geblieben ist Anastassija Lenkowa der Satz des Präsidenten, dass es wichtig sei, die Einheit unseres Volkes nicht zu zerstören. "Das Staatsoberhaupt sagte auch, dass es unmöglich sei, die AVV zum Schweigen zu bringen. Diese beiden Punkte sind für mich von grundlegender Bedeutung. Sie sind mir ans Herz gewachsen", fügte sie hinzu.
Anastassia Lenkowa ist der Meinung, dass jeder Delegierte der AVV nicht nur verstehen sollte, was heute in der Welt und in unserer Region geschieht, sondern auch analysieren und Vorschläge zur Lösung dringender Probleme machen sollte. "Wenn ein Delegierter mit etwas nicht einverstanden ist, drückt er aus, womit genau er nicht einverstanden ist, und erklärt seinen Standpunkt auf begründete Art und Weise. Und er schlägt auch Lösungsmöglichkeiten vor. Das ist ein solcher Dialog zwischen den Behörden und dem Volk, bei dem sich alle gegenseitig zuhören", ist die Kosmonautin überzeugt.
Als Kinderchirurgin stellte Anastassia Lenkowa fest, dass Belarus alle Voraussetzungen für die Arbeit von Ärzten und die Entwicklung der Wissenschaft geschaffen hat: "Es gibt alle Voraussetzungen. Die Medizin und der Weltraum liegen mir am nächsten. Und das Staatsoberhaupt hat auch über die Errungenschaften unserer Medizin gesprochen. Wir haben die Zahl der Operationen erhöht, die Transplantologie entwickelt sich, die Kindersterblichkeit ist gesunken. Viele andere Errungenschaften auf diesem Gebiet wurden erwähnt."
Anastassia Lenkowa beantwortete auch die Frage nach einem möglichen Flug ins All. Zuvor hatte der belarussische Präsident beim Empfang Anastassia Lenkowa versichert, dass die Erfahrungen, die sie gesammelt hat, nicht verloren gehen werden. "Natürlich werde ich gerne fliegen, wenn sich eine solche Gelegenheit ergibt", sagte sie.
Anastassia Lenkowa war die Zweitbesetzung der Kosmonautin Marina Wassilewskaja und durchlief genau dieselbe Ausbildung. "Ich weiß, wie dieser Prozess von innen heraus funktioniert. Deshalb ist es natürlich nur logisch, dass er abgeschlossen wird. Ich möchte immer noch ins All fliegen. Aber nicht nur um zu fliegen, sondern um etwas Gutes zu tun", so die Kosmonautin abschließend.
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