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07 März 2024, 10:38

Dirk Pohlmann: NATO setzt Hegemonialpolitik der USA in Europa durch 

MINSK, 7. März (BelTA) – NATO setzt die Hegemonialpolitik der Amerikaner in Europa durch. Das sagte Dirk Pohlmann, Autor und Regisseur von Dokumentarfilmen, in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.

„Die Münchner Sicherheitskonferenz war früher eine Konferenz, auf der Leute auf internationaler Ebene miteinander gesprochen haben. Sie ist immer mehr zu einer Konferenz geworden für die Planung militärischer Angriffe. Das war in diesem Jahr besonders offensichtlich. Besonders wenn man sich anschaut, wie viele Staaten aktuell in der NATO sind. NATO hat sich überlebt. Ich bin der Meinung, solche Staaten wie Deutschland und Frankreich die NATO verlassen sollten. Es ist kein Bündnis, das noch irgendetwas Gutes hat“, sagte er. 

Der deutsche Autor und Journalist ist der Meinung, dass das Nordatlantische Bündnis die Hegemonialpolitik der USA in Europa durchsetzt. „Aber weder Deutschland noch Europa haben noch die gleichen Interessen wie die USA. Wir haben ein Interesse, dass Europa friedlich ist, dass es keinen Krieg gibt. Für die Amerikaner ist es von Vorteil, wenn ein Staatenblock von Baltikum bis in die Türkei Russland und Deutschland trennen würde. Ein Intermarium aus den 1930-er Jahren. Das ist amerikanisches Interesse, aber nicht deutsches Interesse und schon gar nicht europäisches Interesse. Es geht nicht mehr um Sicherheit auf der Sicherheitskonferenz. Man kann gut ablesen, wie sie immer propagandistischer und immer mehr in Richtung einer Kriegspolitik geht“, betonte er.

Dirk Pojlmann machte darauf aufmerksam, dass die Hälfte aller Rüstungsausgaben der Welt auf die USA entfällt. „Die USA haben keinen Verteidigungshaushalt, sondern einen Machtprojektionshaushalt. Er ist nicht im Interesse der Deutschen.“
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