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19 Oktober 2022, 18:29

Dsermant über strategische Kooperation von Belarus und Russland in Lebensmittelindustrie

MINSK, 19. Oktober (BelTA) – Eine enge Zusammenarbeit zwischen Belarus und Russland in den Bereichen Ernährungssicherheit und Landwirtschaft ist einer der Schlüsselfaktoren für die weitere Entwicklung des Unionsstaates. Das erklärte Politologe Alexej Dsermant im Interview mit BelTA.

Die globale Situation in der Lebensmittelindustrie ist kompliziert. Nicht nur die Entwicklungsländer Asiens oder Afrikas sehen sich damit konfrontiert, sondern auch die westeuropäischen Länder.

„Das wird weltweit zu einem ernsten Problem. Dabei weisen die Landwirtschaft und die Lebensmittelindustrie in Belarus und Russland sehr gute Ergebnisse auf. In diesem Jahr fällt die Ernte groß aus. Unsere Länder befriedigen eigene Bedürfnisse nach Fleisch, Milchprodukten und anderen Nahrungsmitteln“, so der Experte.

Unsere Staaten hängen nicht von ausländischen Lieferanten ab und können daher keine fremden Bedingungen auf dem heimischen Markt diktieren. „Unsere Staaten lassen sich von anderen weder manipulieren noch erpressen. Wir lassen die Preise nicht hochtreiben. Niemand darf uns mit Lebensmittelknappheit bedrohen“, sagte Dsermant.

Dies ist das Ergebnis einer langjährigen Entwicklung der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie, einschließlich der Investitionen und der Modernisierung von Anlagen.

„Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Russische Föderation für Belarus immer ein exklusiver und großer Lebensmittelmarkt war und bleibt. Jetzt erkunden wir auch neue Wege. Zum Beispiel die asiatischen Länder. Daher ist die Interaktion im Bereich der Ernährungssicherheit im Zusammenhang mit der Entwicklung des Unionsstaates einer der Schlüsselfaktoren unserer Zusammenarbeit“, betonte Alexej Dsermant.

Er bemerkte, dass Belarus und die Russische Föderation die agroindustrielle Politik koordinieren, die Auslandsmärkte erschließen, ihre Unternehmen modernisieren. „Die Zusammenarbeit ist strategischer Natur. Einerseits unterstützen wir die Entwicklung der Lebensmittelindustrie auf hohem Niveau. Andererseits versorgen wir uns mit allem Notwendigen, exportieren Produkte und finden Wirtschaftspartner, bei denen unsere Produkte gefragt sind. Und natürlich ist es wichtig zu erwähnen, dass unsere Produkte von hoher Qualität, umweltfreundlich und erschwinglich sind, was sie wettbewerbsfähig macht“, resümierte Dsermant.

Russland ist der größte Markt für belarussische Agrarerzeugnisse. Im Jahr 2021 beliefen sich die belarussischen Agrarexporte nach Russland auf $6,7 Mrd. In den ersten acht Monaten des Jahres 2022 erreichten die belarussischen Agrarexporte $5,168 Mrd.

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