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29 Oktober 2020, 12:56

Energieministerium: Protestnote Litauens ist misslungener Versuch, AKW-Projekt zu diskreditieren

Archivfoto
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MINSK, 29. Oktober (BelTA) – Die Protestnote Litauens ist misslungener Versuch, das Projekt zur Errichtung des Belarussischen Atomkraftwerkes in Augen der europäischen Gemeinschaft zu diskreditieren. Das erklärte die Pressesekretärin des Energieministeriums Olga Koslowitsch.

Die litauische Seite wollte vielmals, dass das AKW-Projekt scheitert. „Dabei werden verschiedene Druckinstrumente eingesetzt von aufsehenerregenden Erklärungen hoher Beamter und litauischer Politiker über Gefahren des Belarussischen Atomkraftwerkes für Europa bis Aufrufe, die Errichtung auf internationalen Plattformen mit Boykott zu belegen. Es werden aber keine begründeten Tatsachen für die Unsicherheit des Kraftwerkes angeführt. Man macht nur grundlose Erklärungen, die negative Stellung dem Belarussischen Atomkraftwerk gegenüber bezwecken“, hieß es aus der Mitteilung der Pressesekretärin.

Belarussische Seite schickte vielmals Informationen über die Errichtung des Kraftwerkes an Litauen, lud es zum Baugelände ein. „Man hat keinen konstruktiven Dialog geführt, weil es kein Feedback gibt. Litauen entschied sich für unbegründete Ansprüche und Beschuldigungen. Das bestätigt noch einmal, dass alle Handlungen der litauischen Seite von Politik geprägt sind“, betonte Olga Koslowitsch.

Die Vertreterin der Behörde unterstrich, dass es um keine voreilige Inbetriebnahme des Belarussischen Atomkraftwerkes geht, wie es Litauen behauptet. Die Vorstartprüfungen werden planmäßig unter scharfer Kontrolle der Staatlichen Atomaufsichtsbehörde und anderer zuständiger Organe durchgeführt.

Das AKW-Projekt entspricht allen Sicherheitsforderungen. Das wurde vielmals von internationalen Expertenmissionen, unter anderem von der IAEA, WANO bestätigt. „Es wurden keine Nachteile festgestellt, die an der sicheren Inbetriebnahme des ersten Energieblocks des Werkes hindern. Belarus kooperiert auch effizient mit der Europäischen Kommission und Europäischen Gruppe der Regulierungsbehörden für nukleare Sicherheit (ENSREG). Unser Land hat freiwillig Stresstests durchgeführt, die atomare und Strahlenschutzsicherheit zusätzlich garantieren“, teilte Olga Koslowitsch mit.

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