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24 November 2021, 12:27

Ermittlungskomitee prüft Einsatz von Sonderkampfmitteln durch Polen gegen Flüchtlinge

MINSK, 24. November (BelTA) – Vom Ermittlungskomitee der Republik Belarus wird die Tatsache eines weiteren Einsatzes von Sondermitteln durch Polens gegen Flüchtlinge geprüft, hat man beim Ermittlungskomitee mitgeteilt.

„Es ist festgestellt worden, dass sich eine Gruppe von Migranten in der Nacht vom 23. November in der Nähe der polnischen Sperre auf einem Abschnitt des Grenzpostens „Tokari“ im Kreis Kamenez befand. Dabei wollten die Menschen einen Asylantrag in Polen stellen, dabei zeigten sie kein aggressives Verhaltens. Die polnischen Sicherheitsangehörigen haben Tränengas gegen unbewaffnete Menschen eingesetzt und Sprengsätze auf die belarussische Seite der Grenze geworfen“, berichtet man beim Ermittlungskomitee.

Ein Untersuchungsteam wurde an den Ort des Geschehens entsandt. Bei einer Inspektion des Tatorts wurde ein Spurenmuster aufgezeichnet, das auf den Einsatz der Sonderkampfmittel gegen friedliche Flüchtlinge hindeutet. Zahlreiche Munitionssplitter sind sichergestellt worden.

Alle bei der Inspektion des Tatorts sichergestellten Gegenstände werden einer Sprengstoffanalyse unterzogen. Die Augenzeugen wurden befragt. Vorläufigen Erkenntnissen zufolge hat niemand aufgrund des Vorfalls an der Grenze medizinische Hilfe in Anspruch genommen.

Die Kreisaußenstelle des Ermittlungskomitees zu Kamenez ermittelt in dem Fall.

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