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15 März 2024, 09:05

"Es geht um eine Informationsoffensive". Alessin zur möglichen Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine

MINSK, 14. März (BelTA) - Berichte, wonach die NATO-Länder die Entsendung ihrer Truppen in die Ukraine diskutieren, könnten Teil der Informationsoffensive des Westens gegen Russland sein. Diesen Standpunkt vertrat der unabhängige Militärexperte Alexander Alessin in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA.
 
"Das größte, was die westlichen Länder wagen können, ist die Entsendung von technischen Spezialisten, Hilfstruppen und Ausbildern. Dies wird es ermöglichen, Personal für die Wartung komplexer militärischer Ausrüstung auszubilden und eine Art militärischer Infrastruktur wiederherzustellen. Dies ist vor allem im Hinblick auf die Lieferung von F-16-Kampfjets und Langstreckenwaffen wie Storm Shadow oder SCALP-Raketen an Kiew von Bedeutung. Vielleicht könnte das westliche Militär in dieser Hinsicht nützlich sein", sagte Alexander Alessin.
 
Aber sie werden nicht in der Lage sein, der stärksten Armee der Welt, der russischen, die Stirn zu bieten, ist der Militärexperte überzeugt. "Die russische Armee hat eine enorme Kampferfahrung. Sie verfügt über eine große Menge an mobilem Kriegsgerät. Die Zahl der Panzer, der gepanzerten Mannschaftstransportwagen und aller anderen Teile der russischen Armee wächst in rasantem Tempo", so Alexander Alesin.
 
Das Gerede über die mögliche Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine ist für ihn nur Teil der Informationsoffensive des Westens. "Dahinter steht der Wunsch, Unsicherheit in jenen Kreisen der russischen Führung zu säen, die heute als "Wartende" oder "Sechste Kolonne" bezeichnet werden. Es handelt sich dabei um Personen, die zwar keine offenen Feinde sind, aber auch ihre offiziellen Pflichten nicht korrekt erfüllen", betonte der Militärexperte.
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