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Gesellschaft
12 April 2022, 12:38

Es wird Belarus angeboten, Rohstoffe aus Europa durch russische für Herstellung von Arzneimitteln zu ersetzen

MINSK, 12. April (BelTA) - Es wurde Belarus angeboten, Rohstoffe und Lieferungen aus Europa für die Herstellung von Arzneimitteln durch russische zu ersetzen, so Sergej Kasakewitsch, Generaldirektor des Republikanischen Einheitsunternehmens "Holding Management Company "Belpharmprom".

"Es wurde uns angeboten, bei der Herstellung ihrer Medikamente die Produkte zu verwenden, die wir zuvor aus anderen Ländern, einschließlich der EU-Ländern und der Ukraine, importiert haben. Wenn wir heute Schwierigkeiten mit der Logistik von Rohstoffen und Lieferungen erleben, können wir mit der Hilfe unserer russischen Kollegen rechnen", so Sergej Kasakewitsch.

Er wies darauf hin, dass zusammen mit dem russischen Ministerium für Industrie und Handel eine Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, die fast täglich bestehende Probleme erörtert und Maßnahmen zu deren Lösung erarbeitet. "Wir Haben von unseren russischen Kollegen viele Informationen über die Produktion von Rohstoffen und anderen Materialien in der Russischen Föderation erhalten, die wir für die Herstellung eigener Produkte verwenden können. Dies gilt nicht nur für Hilfsstoffe, sondern auch für pharmazeutische Wirkstoffe", so Vorstandsvorsitzender der Holding-Verwaltungsgesellschaft.

Eine der wichtigsten Fragen ist die Änderung der Zulassungsunterlagen für Arzneimittel, sagte Sergej Kasakewitsch. Er erläuterte, dass die Herstellung von Arzneimitteln an sich sehr speziell ist, da die Vorschriften sowohl in Belarus als auch in den Nachbarländern sehr streng sind. "Jede Änderung der einzelnen Komponenten erfordert notwendige Vorschriftänderungen. Deshalb hat das Gesundheitsministerium bereits heute einige Ansätze zur Intensivierung des Zulassungsverfahrens erarbeitet, die es ermöglichen, zeitnah auf alternative Hersteller umzusteigen und gleichzeitig die Sicherheit und Qualität der produzierten Arzneimittel zu gewährleisten", sagte Sergej Kasakewitsch.

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