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26 Mai 2020, 15:03

Etwa 500 Tsd. belarussische Kinder haben in Italien seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen erholt

Italienischer Botschafter in Belarus Mario Giorgio Stefano Baldi. Archivfoto
Italienischer Botschafter in Belarus Mario Giorgio Stefano Baldi. Archivfoto

MINSK, 26. Mai (BelTA) – Etwa 500 Tsd. belarussische Kinder haben in Italien seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen erholt. Das erzählte der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Italiens in Belarus Mario Giorgio Stefano Baldi heute während der Online-Konferenz im Nationalen Pressezentrum, die der Zusammenarbeit zwischen Belarus und Italien gewidmet wurde.

Mario Giorgio Stefano Baldi betonte, dass diplomatische Beziehungen zwischen Staaten 1992 aufgenommen wurden. „Die Kontakte zwischen Belarus und Italien dauern über 30 Jahre an. Ich muss betonen, dass die Beziehungen innerhalb dieser Jahre immer ausgebaut werden“, fuhr er fort.

„Seit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen wurden auch humanitäre Kontakte gestärkt. Anfang der 90er Jahre begannen die Genesungsreisen der Kinder, die von der Tschernobylkatastrophe betroffen wurden. Man hat eine große humanitäre Brücke geschaffen, dank der inzwischen etwa 500 Tsd. belarussische Kinder in Italien erholt haben. Sie waren in italienischen Familien zu Gast, verbrachten dort Ferien. Das ist ein einzigartiges Projekt in der ganzen Welt“, sagte Mario Giorgio Stefano Baldi.

Ihm zufolge sind humanitäre Kontakte wichtiger Bestandteil allseitiger Kooperation, weil eben menschliche Beziehungen bei der Zusammenarbeit zwischen Belarus und Italien Grundlagen bilden. „Das ist Freundschaft, die nicht von den Regierungen abhängt und nicht mit dem Handelsumsatz zusammenhängt. Sie ist Garant der Partnerschaftsstabilität zwischen unseren Ländern“, erklärte der Diplomat.

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