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13 Februar 2024, 15:09

Experte: Nach dem Ukraine-Krieg soll Europa auf das Schlimmste gefasst sein 

MINSK, 13. Februar (BelTA) – In der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA hat Wirtschaftswissenschaftler und Analytiker Sergej Banar über das Ende des Ukraine-Krieges und die damit verbundenen düsteren Aussichten für Europa erzählt.

Nach seiner Meinung soll der Ukraine-Konflikt in 6 bis 9 Monaten zu Ende sein. „Und dann wird das Schlimmste beginnen“, so Banar. „Auch wenn der Konflikt zu Ende sein wird, werden seine Folgen eine noch größere Bedrohung für Europa darstellen. Denn 500.000 bis 700.000 Männer, die im Krieg waren und getötet haben, werden zurückkehren. Nach offiziellen Angaben ukrainischer Politologen haben mehr als 20 Prozent von ihnen ihre Familien in Europa. Als Kriegsflüchtlinge. Wenn wir von hunderttausend Männern sprechen, die wütend auf die ganze Welt sind, die Kriegserfahrung haben, dann ist das schon eine furchtbare Armee. Dazu besitzen sie unzählige Waffen und sind enorm kampffähig. Und diese Leute werden zurückkommen.“

„Und was wird mit ihnen geschehen? OK, die Ukraine wird neu aufgeteilt. Was wird von der herkömmlichen Ukraine noch übrig bleiben? Drei Monate werden sich die Männer noch irgendwie entlang des Dnepr aufhalten, und weiter? Belarus und Russland werden ihre Grenzen schließen. Wohin werden sie sich dann begeben? Rumänien, Moldawien, Polen“, sagte der Analyst.

Er fügte hinzu: „Wir werden noch erleben, wie Polen ihre ukrainischen Brüder erschießen werden. Davon habe ich schon vor 10-11 Monaten gesprochen, Anfang 2023.“

„Eine der wichtigsten kulturpolitischen Traditionen der Polen ist ihre Kunst, ihre Meinung im Nu zu verändern. Wir werden noch erleben, wie Polen zu einem der russophilsten Staat Osteuropas wird. Ich meine das im Ernst“, schloss Sergej Banar.

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