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Gesellschaft
29 Januar 2024, 12:08

Experte über Schutz der Staatsgrenze: Sicherheit beginnt mit den ersten Metern 

MINSK, 29. Januar (BelTA) – In der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA hat Oberst Andrej Bogodel, stellvertretender Leiter der Fakultät für Bildungs- und Wissenschaftsarbeit der Militärakademie, erzählt, warum der belarussische Präsident dem Schutz der Staatsgrenze besondere Aufmerksamkeit schenkt.

„Der Staatschef war selbst Grenzsoldat, deshalb liegt im der Schutz der Staatsgrenze so sehr am Herzen. Alexander Lukaschenko ist sich darüber im Klaren, dass die Sicherheit des Landes mit den ersten Metern beginnt“, so Andrej Bogodel.

Zur Bestätigung seiner These führte Bogodel Beispiele aus der Geschichte an. Es habe viele bewaffnete Konflikte gegeben, die mit Provokationen an der Staatsgrenze begannen. „Zum Beispiel die Ereignisse von 1937, die auf der Marco-Polo-Brücke stattfanden. Dies war der Beginn des Krieges zwischen Japan und China. Die Chinesen betrachten es übrigens als den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Oder die Ereignisse, die sich im September 1939 in der Funkstation Gleiwitz abspielten. Die Deutschen begingen dort eine Provokation gegen die Polen. Dies war der casus belli für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Im Jahr 1939 begingen die Finnen eine Provokation in Majnilo bei Leningrad, die als Vorwand für den Ausbruch des bewaffneten Konflikts diente“, betonte er.

Gleichzeitig, so fügte Andrej Bogodel hinzu, können geeignete Maßnahmen zur Stärkung des Grenzschutzes mögliche Provokationen verhindern, die zu bewaffneten Konflikten führen könnten.

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