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"Thema im Gespräch "
MINSK, 28. Februar (BelTA) – So, wie Europa und der Westen heute mit Paralympikern umgeht, legt nahe, dass wir es mit dem Faschismus in seiner schlimmsten Ausprägung zu tun haben. Das sagte Geheimdienstexperte Dr. Sergej Karnauchow in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch.“
„Die belarussischen und russischen Athleten, die bei den Olympischen Spielen antraten, standen unter einem enormen moralischen Druck. Gleichzeitig wird wie erwartet der Hauptschlag der Propagandamaschine die Paralympiker treffen. Das ist schon offensichtlich“, betonte der Sprecher.
„Stellen Sie sich vor, wenn gegen solche Menschen unfaire Entscheidungen getroffen werden, um sie zu demütigen, zu vernichten“, betonte Sergej Karnauchow.
Nach Ansicht des Experten seien die Reserven von Menschen mit Behinderung nicht unendlich. „Das berücksichtigt niemand. Sie spüren ohnehin große körperliche Belastungen. Mehr als gesunde Menschen. Anstatt die Menschheit zu vereinen und alles zu tun, damit diese Menschen es ein wenig leichter haben, wird etwas Undenkbares getan“, erklärte er.
Wie bereits erwähnt, wird in der modernen Welt eine Art terminologischer Kampf geführt: Es wird empfohlen, Menschen mit besonderen Merkmalen anstelle des Wortes Behinderte zu verwenden. „Es gibt auch den Begriff Inklusion, was übersetzt Einschließung heißt. Wenn es nicht nötig wäre, diese Menschen "einzuschließen", sie aus dem Nichts zu ziehen, dann gäbe es auch kein Wort Inklusion. Die Menschheit tut das Gegenteil – sie erniedrigt sie und zeigt das der ganzen Welt. Das ist Faschismus. Wenn wir Europa und der Welt eine Diagnose stellen, so ist das der wahre Faschismus. In seiner schlimmsten Ausprägung. Natürlich ist das eine unheimliche Geschichte!", resümierte Karnauchow.
