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Gesellschaft
10 Dezember 2021, 12:19

Flüchtling in TLZ: Ich musste mein Heimatland verlassen, um ein besseres Leben zu finden

GRODNO, 10. Dezember (BelTA) – Flüchtlinge sind gezwungen, in fremden Ländern ein besseres Leben zu suchen, weil man in ihren Heimatländern um ihre Belange nicht gekümmert hat. Das sagte einer der Flüchtlinge im Interview mit BelTA im Logistikzentrum an der belarussischen Grenze zu Polen.

Seit 33 Tagen müssen die Flüchtlinge in einer Notunterkunft in der Nähe der belarussischen Grenze zu Polen ausharren. Sie sind im Transport- und Logistikzentrum Brusgi untergebracht. Die Menschen haben die Hoffnung auf eine positive Lösung der Situation noch nicht aufgegeben.

Einer von ihnen heißt Merdad und kommt aus Iran. Er sagt: „Ich bin ein älterer Mensch. Ich hoffe, dass ich nach Deutschland gehen kann. Ich habe dort Verwandte. Ich war Seemann, ich habe wohl die halbe Welt gesehen, und jetzt muss ich eine solche Reise antreten.“

Seine Heimatstadt Schiras musste er verlassen. Die Situation in Iran sei sehr schwer. „Die Regierung denkt an alles, nur nicht an die Probleme der Menschen. Es gibt keine Möglichkeit, sich selbstständig zu machen, Geld zu verdienen, eine normale Arbeit zu erwerben. Ich kann meine vier Kinder kaum versorgen. Ich konnte feststellen, dass Belarus ein ganz anderes Land ist. Ihr Staatschef macht im Unterschied zu vielen Staatsoberhäuptern in Nachbarstaaten ein viel positiveres Bild. Wir sind Belarus sehr dankbar für die Hilfe“, fügte der Mann hinzu.

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