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Gesellschaft
26 November 2021, 18:27

Flüchtlinge an der Grenze danken Alexander Lukaschenko für den Besuch

GRODNO, 26. November (BelTA) – Präsident Alexander Lukaschenko hat heute das Flüchtlingslager im Transport- und Logistikzentrum in der Nähe des Grenzübergangs Brusgi besucht und mit den Menschen gesprochen, die seit Wochen an der belarussisch-polnischen Grenze festsitzen und auf eine Lösung warten. Die Rede des Staatschefs löste bei vielen Menschen positive Gefühle aus. Ein BelTA-Korrespondet fragte die Migranten nach ihren Eindrücken von dem Treffen mit Alexander Lukaschenko.

„In Europa nennt man Alexander Lukaschenko einen Diktator, aber er ist hier und spricht mit uns, er hilft uns. Das demokratische Europa hat uns keine einzige Chance gegeben“, sagte eine Flüchtlingsfrau. Sie werde auf eine positive Lösung ihrer Frage warten, fügte sie hinzu. „Wir wollen nach Deutschland.“

Ein anderer Mann sagte: „Wir sind ihm dankbar, dass er uns jede Hilfe versprochen hat, sowohl bei der Rückkehr nach Hause als auch bei der Weiterreise nach Deutschland. Ich will nach Deutschland. Ich habe eine große Familie, die sich zum Teil in Deutschland niedergelassen hat. Ich will zu meiner Familie gehen.“

Die Flüchtlinge dankten dem Staatschef dafür, dass im Logistikzentrum nahe Brusgi für sie alle notwendigen Bedingungen geschaffen wurden. „Wir möchten dieses Lager verlassen und nach Europa weiter gehen. Wir suchen ein besseres Leben und folgen unserem Traum. Wir wollen in Deutschland eine Arbeit bekommen“, hieß es aus der Menschenmenge.

Auch junge Migranten dankten dem belarussischen Staatsoberhaupt für die Unterstützung. „Wir finden das alles sehr wichtig. Wenn alle Präsidenten in Europa so wären wie Sie, gäbe es keine Probleme“, sagte eine junge Frau.

Noch ein Flüchtling sagte, nach dem heutigen Treffen mit Lukaschenko habe er wieder Optimismus getankt. „Ich habe in meinem Land mein ganzes Hab und Gut verkauft, um nach Europa zu gelangen. Nach der heutigen Rede von Lukaschenko sehe ich wieder mit Optimismus in die Zukunft und glaube an eine positive Lösung der Krise. Ich hoffe, bald in Deutschland zu sein.“

Eine kurdische Flüchtlingsfrau sagte wiederum, sie sei glücklich, weil sie wieder nach Hause gehen könne Alexander Lukaschenko habe versprochen, allen zu helfen, die in ihre Heimatländer wollten. Das sei eine gute Nachricht, sagte sie.

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