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11 Juni 2024, 17:20

Gafarova: Beziehungen mit Belarus und GUS-Staaten gehören zu einer der Prioritäten Aserbaidschans

MINSK, 11. Juni (BelTA) – Die Beziehungen mit Belarus und den GUS-Staaten gehören zu den Prioritäten Aserbaidschans. Das erklärte die Vorsitzende des Milli Majlis der Republik Aserbaidschan Sahiba Gafarova während ihres Treffens mit der Vorsitzenden des Rates der Republik Natalja Kotschanowa und dem Vorsitzenden der Repräsentantenkammer Igor Sergejenko.

Aserbaidschan sehe in Belarus einen Freund und Bruderstaat, obwohl die beiden Länder geographisch nicht nahe beieinander liegen würden. „Unsere Länder sind sich sowohl in Bezug auf die Bevölkerung als auch auf das Territorium sehr ähnlich. Vor allem aber sind wir freundschaftlich seit langem eng verbunden. Wir waren einst Mitglieder eines großen Landes. Heute sind wir unabhängige Staaten. Und diese Unabhängigkeit ermöglicht es uns, souveräne Beziehungen zu brüderlichen Ländern zu entwickeln“, sagte Sahiba Gafarova.

Eine der vorrangigen Richtungen der aserbaidschanischen Außenpolitik sei die Entwicklung der Beziehungen zu den GUS-Staaten und vor allem zu Belarus, betonte Sahiba Gafarova. „Die Haltung des aserbaidschanischen Volkes gegenüber dem belarussischen Volk und der belarussischen Kultur ist auf einem sehr hohen Niveau. Die Beziehungen, die sich zwischen unseren Staaten und vor allem zwischen unseren Staatschefs entwickeln, geben den parlamentarischen Beziehungen einen Impuls“, sagte die Sprecherin des Milli Majlis.

Sahiba Gafarova wies darauf hin, dass unsere Staaten 149 Kooperationsabkommen unterzeichnet haben. „Wir arbeiten nicht nur auf bilateraler Ebene mit Ihnen zusammen, sondern auch im Rahmen anderer internationaler Organisationen. Die Tatsache, dass wir uns immer gegenseitig unterstützen, spricht für die Gemeinsamkeit der Ansichten, dafür, dass wir diese schwierige Welt auf die gleiche Weise betrachten. Es sind schwierige Zeiten, Zeiten der Doppelmoral. Und das wirkt sich leider auch auf die Haltung gegenüber unseren Ländern aus“, betonte sie. „In einer schwierigen Zeit müssen wir natürlich zusammenhalten. Das sind nicht nur Worte. Dahinter stehen sehr große Projekte, große Pläne“.
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