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09 April 2021, 10:59

Generalstaatsanwaltschaft leitet Strafverfahren wegen Völkermordes an Belarussen ein

Andrej Schwed. Foto: Generalstaatsanwaltschaft
Andrej Schwed. Foto: Generalstaatsanwaltschaft

MINSK, 9. April (BelTA) - Die Generalstaatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren wegen Völkermordes an der belarussischen Bevölkerung während des Großen Vaterländischen Krieges und der Nachkriegszeit eingeleitet, sagte Generalstaatsanwalt Andrej Schwed heute vor Journalisten.

„Die Herstellung von sozialer und historischer Gerechtigkeit, die Beseitigung der „weißen Flecken“ in der Geschichte, die Stärkung des Verfassungssystems und der nationalen Sicherheit waren Beweggründe dafür, dass ich als Generalstaatsanwalt ein Strafverfahren wegen Völkermordes an den belarussischen Bewohnern eingeleitet habe“, sagte Schwed.

Die aus dem Strafverfahren gewonnenen Informationen werden es möglich machen, dass die Vernichtung der belarussischen Bevölkerung im Zweiten Weltkrieg international als Völkermord anerkannt wird. Darüber hinaus wird niemand das Recht haben, die historische Wahrheit abzuwerten. „Die Ermittlungsergebnisse werden als Grundlage für die ideologische Bildungs- und Aufklärungsarbeit dienen. Um die Kontinuität der Generationen und das Erinnern des Volkes zu bewahren, soll das Thema Völkermord an den Belarussen in Bildungsprogramme aufgenommen werden“, betonte der Generalstaatsanwalt.

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