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Gesellschaft
17 Januar 2022, 15:29

Generalstab: Polnisches Militär sieht in Provokationen seine Aufgabe an der Grenze zu Belarus

MINSK, 17. Januar (BelTA) – Die Aufgabe des polnischen Militärs an der Grenze zu Belarus kann nur darin bestehen, Provokationen zu organisieren. Das sagte der stellvertretende Generalstabschef der belarussischen Streitkräfte und Leiter der Hauptabteilung für Operative Verwaltung, Pawel Murawejko, vor Journalisten.

„Militärische Drohungen und die Bedrohung durch die Migrationskrise haben nichts mit den Prozessen zu tun, die jetzt im Gange sind. Polen möchte der EU seine Notwendigkeit, sein hohes Verantwortungsniveau und seine finanziellen Investitionen in die Sicherheit Europas unter Beweis stellen. Deshalb verlegt das Land so viele Militärs zur belarussischen Grenze wie möglich“, sagte Murawejko.

Dabei machte er darauf aufmerksam, dass die Zahl der Migranten unverhältnismäßig gering ist gegenüber der Zahl der Militärs, schwerer Waffen und gepanzerter Fahrzeuge, die Polen an der Grenze zusammengezogen hat. „Werden sie etwa die Migranten bekämpfen wollen? Das kaum. Das widerspricht jeder Logik und dem gesunden Menschenverstand. Hier gibt es einen tieferen Ansatz. Wir haben es mit einer Demonstration der Bereitschaft zu tun, gewisse Aufgaben zu erfüllen. Welche Art von Aufgaben kann das polnische Militär in der Nähe unserer Grenze erfüllen? Nur Provokationen. Das sehe ich nicht anders und kann es auch nicht anders beurteilen“, sagte der stellvertretende Generalstabschef.

Vorher wurde bekannt, dass Warschau die NATO-Führung gebeten hatte, ein mehrstufiges System der logistischen und technischen Unterstützung in der Region einzurichten. Laut Pawel Murawejko sei dies eine Vorbereitung auf den Einsatz größerer Truppen. „Dies ist nichts anderes als eine Vorbereitung auf groß angelegte Aktionen, die auch gegen unsere Truppen und unsere Grenzen gerichtet sein können“, betonte er.

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