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Gesellschaft
12 Juli 2022, 16:57

„Gensicherheit von Nutztieren wird gewährleistet.“ Forscherin aus Grodno erläutert Aussichten für technologische Unabhängigkeit

GRODNO, 12. Juli (BelTA) - Das genetische Potenzial von Nutztieren und die Forschungen in diesem Bereich lassen die Ernährungssicherheit von Belarus gewährleisten. Diese Meinung vertritt Olga Jepischko, Direktorin des Forschungszentrums für innovative Technologien der Landwirtschaftlichen Universität Grodno.

"In Belarus hat das Staatsoberhaupt seit langem Auftrag, unsere Ernährungssicherheit zu gewährleisten, erteilt. Das ist die wichtigste Richtlinie. Und der Staat lenkt uns und alle Wissenschaftler, dass wir unabhängig von Technologieimporten aus anderen Ländern sein sollten. Und wir haben es geschafft, uns in den letzten Jahren abzusichern und können stolz darauf sein. Bei der Lebensmittelsicherheit geht es um die Menge und Qualität der Produkte, die in die Regale der Supermärkte kommen. Und in diesem Zusammenhang ist es wichtig, von welchen Nutztieren wir bestimmte Produkt bekommen können. Und mit unserem eigenen genetisch wertvollen Potenzial können wir die Ernährungssicherheit unseres Landes gewährleisten", sagte Olga Jepischko.

Die Leiterin des Forschungszentrums sagte weiter, dass ursprünglich ein DNA-Labor in Grodno eingerichtet wurde, um die genetische Sicherheit der Rinder zu gewährleisten. "Und heute sind wir völlig unabhängig von den Technologien anderer Länder. Wir haben die Kosten für unsere Dienstleistungen in einem Jahr nicht um einen einzigen Rubel erhöht. Denn es handelt sich um unsere Entwicklungen, für die keine Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe eingekauft werden müssen. Alles wird vollständig in Belarus hergestellt. Das sind unsere Methoden, die auf internationaler Ebene bestätigt sind. Wir wurden mit 84 Laboratorien der Welt verglichen und bestätigten ihre Eignung mit hundertprozentigen Ergebnissen. Das ist ein enormer Erfolg für uns. Wir haben schon seit langem unser bewährtes Kompetenzniveau in allen Bereichen, einschließlich der Genetik, nachgewiesen. Das Labor wurde nach den nationalen und internationalen Standards akkreditiert", so Olga Jepischko.

Olga Jepischko betonte, dass Belarus außerdem auch über eine Exportreserve verfüge. "Dank hohem genetischem Potenzial an Nutztieren können wir unsere Ernährungssicherheit gewährleisten. Schließlich bekommen wir von diesen Nutztieren ein hochwertiges Produkt, das auf hohem Niveau verarbeitet und auf den heimischen Markt und weiter exportiert wird. Die Rinderzucht ist im Agrarsektor der wichtigste Exportfaktor. Molkereiprodukte werden in verschiedene Länder exportiert, und da genießen die Produkte Erfolg. Die Zahlen sind beeindruckend, und das bedeutet Wohlstand unseres Landes. Jetzt stehen uns die Türen für den Export unserer Produkte nach Russland offen. Man spricht bereits heute von neuen Aufgaben und Entwicklungsperspektiven, die eine genetische Überwachung des gesamten biologischen Materials von Rindern ermöglichen werden. Und damit öffnen wir wieder die Tür für den Export unserer Produkte. Wir beginnen, mit der Entwicklung unserer eigenen neuen Methoden“, so Olga Jepischko.

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