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30 November 2021, 15:44

Gesundheitsminister: Belarus kann an internationalen Bemühungen gegen Pandemie teilnehmen

Dmitri Pinewitsch. Archivfoto
Dmitri Pinewitsch. Archivfoto

MINSK, 30. November (BelTA) – Belarus ist bereit, an den Gesprächen über die Erarbeitung internationaler Dokumente zur Pandemie-Bekämpfung teilzunehmen. Das erklärte Gesundheitsminister Dmitri Pinewitsch in einer Online-Sondersitzung der Weltgesundheitsversammlung (WHA), die am 29. und 30. November in Genf stattfindet.

„Wir sind uns einig, dass die anhaltende COVID-19-Pandemie mit ihren verheerenden Folgen für die sozialen Strukturen und die wirtschaftliche Entwicklung weltweit eine Herausforderung für den Status quo ist. Darüber hinaus ist man sich darüber im Klaren, dass ungelöste oder neu auftretende gesundheitliche Herausforderungen negative Trends in der Weltpolitik verschärfen und nachhaltige Entwicklungsprozesse erschweren“, sagte Minister.

Der belarussische Gesundheitsminister ist der Ansicht, dass der Start eines zwischenstaatlichen Prozesses zur Entwicklung eines Rahmenübereinkommens (oder eines anderen WHO-Instruments) über die Bereitschaft der öffentlichen Gesundheit, auf Pandemien zu reagieren, ein wichtiger Schritt zur Änderung des Status quo im Interesse aller ist. Belarus unterstütze diese WHA-Initiative, fügte er hinzu.

Gleichzeitig machte Dmitri Pinewitsch darauf aufmerksam, dass man die Risiken nicht vergessen solle, die mit der Entwicklung eines neuen internationalen Instruments gegen Pandemien verbunden seien. „Auch Belarus nimmt diese Risiken ernst. Wir hoffen, dass der zwischenstaatliche Prozess im Einklang mit den Modalitäten durchgeführt wird, die in der Entscheidung der aktuellen Sondersitzung der World Health Assembly festgelegt wurden“, sagte er.

Dmitri Pinewitsch versicherte die Teilnehmer der Sondersitzung, dass Belarus bereit ist, sich aktiv und konstruktiv an den Gesprächen über ein neues internationales Dokument über Pandemien zu beteiligen, auch als Mitglied des WHO-Exekutivrats.

Die Sondersitzung der Weltgesundheitsversammlung befasst sich mit der Frage, wie sich die Menschheit besser vor neuen Pandemien schützen kann. Ziel ist es, ein Abkommen, eine Konvention oder ein anderes Instrument zu entwickeln, um schnell und wirksam auf Bedrohungen zu reagieren. Zu dem Forum, das bis zum 1. Dezember in einem gemischten Format stattfindet, wurden Vertreter aller 194 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation eingeladen.

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