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MINSK, 1. März (BELTA) – In Belarus sind über 75% der Ärzte Frauen. Darüber berichtete Irina Kirejewa, Leiterin der Abteilung für Kontrolle der medizinischen Tätigkeit im Gesundheitsministerium und Vorsitzende der Primärorganisation „Belarussische Frauenunion“ des Gesundheitsministeriums, im BELTA-Projekt „Das Land spricht.“
Irina Kirejewa betonte, dass die Medizin ein weibliches Gesicht hat. „Über 75% der Ärzte sind Frauen, und beim mittleren medizinischen Personal sind es über 95%. Dabei arbeiten bei uns natürlich die meisten Frauen auf der primären Versorgungsebene, und auch das Pflegepersonal besteht hauptsächlich aus Frauen – das sind die Menschen, die ständig beim Patienten sind und ihn pflegen. Daher ist die Frau in der Medizin eine äußerst wichtige Figur“, unterstrich sie.
Heutzutage ist es nicht ungewöhnlich, Frauen in Operationssälen und auf Intensivstationen zu sehen, die komplexe, hochtechnologische medizinische Eingriffe durchführen – jeden Tag werden es mehr. Und natürlich steigt auch die Zahl der weiblichen Führungskräfte, die Universitäten und landesweite wissenschaftlich-praktische Zentren leiten.
Was den sozialen Bereich betreffe, sei die Situation ähnlich, bemerkte Julia Berdnikowa, Vize-Ministerin für Arbeit und Sozialschutz. „Es ist die Hauptbestimmung der Frauen: Liebe, Fürsorge und Pflege zu schenken, und der soziale Schutz ist untrennbar damit verbunden. Daher überwiegen Frauen auch in diesem Bereich, auch in der Altersgruppe“, sagte sie.
