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Gesellschaft
08 August 2022, 12:55

Gesundheitsministerium lässt zu, Kinder ab 5 Jahre gegen Coronavirus zu impfen

MINSK, 08. August (BelTA) - Das Gesundheitsministerium hat beschlossen, die Altersgruppe zu erweitern: Diese Woche wird die Impfung gegen das Coronavirus bereits für Kinder ab 5 Jahren angeboten. Das kündigte der stellvertretende Gesundheitsminister und leitende staatliche Gesundheitsinspektor Alexander Tarassenko an.

"Zu den Neuerungen dieser Impfkampagne gehört, dass die Fachleute eine Erweiterung der Altersspanne zugelassen haben. Bisher wurden Kinder ab 12 Jahren geimpft, doch jetzt können sie ab 5 Jahren geimpft werden. Der für sie geeignete Impfstoff ist Vero Cell, China. Der ist auch hauptsächlich für schwangere Frauen bestimmt. In China wird dieser Impfstoff ab einem Alter von 3 Jahren verabreicht, während er bei uns ab einem Alter von 5 Jahren erlaubt ist", so Alexander Tarassenko.

Für die übrige Bevölkerung werden die Impfstoffe Sputnik V oder Sputnik Light empfohlen, je nach Verfügbarkeit in den jeweiligen Regionen. "Das Gesundheitsministerium setzt den Schwerpunkt auf die Wiederholungsimpfung. Die Durchimpfungsrate bei der Erstimpfung liegt bei 70 % der Bevölkerung. Was die Auffrischungsimpfungen anbetrifft, so werden diese aktiv durchgeführt: 27 % der vollständig Geimpften haben wir bereits aufgefrischt. Wir empfehlen Auffrischungsimpfungen im August-September, wenn die Erkrankungsraten nicht so schnell steigen", sagte der leitende staatliche Gesundheitsinspektor.

Im September wird ein Anstieg der Covid-Inzidenz in Belarus erwartet. Wie die Fachleute sagen, haben sich die Erwartungen bisher bestätigt. "Wir gehen davon aus, dass die neue Welle in Anbetracht der Immunitätslage der Bevölkerung nicht so intensiv sein wird wie die vorherigen. Wir hoffen, dass die Morbidität meist gering sein wird und nur eine ambulante Behandlung erforderlich ist. Gegenwärtig ist in unserem Land, wie auch in unseren Nachbarländern, überwiegend der Omicron-Stamm – Unterarten BA.4 und BA.5 – im Umlauf (90 %). Weitere 10 % fallen auf Stealth-Omics", so Alexander Tarassenko.

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