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07 September 2022, 16:51

Gigin: Belarussen setzen sich aktiv mit der Geschichte auseinander

RETSCHIZA, 7. September (BelTA) – Belarussen wollen sich in der Geschichte gut auskennen, um die Gegenwart besser zu verstehen und die Perspektiven zu erkennen. Diese Meinung äußerte Vorstandsvorsitzender der Belarussischen Gesellschaft Snanije (Wissen) Wadim Gigin auf einer Podiumsdiskussion in Retschiza, wo heute die landesweite Informations- und Aufklärungskampagne „Einiges Belarus“ stattfindet.

Seit zwei Jahren organisiert die Gesellschaft Snanije die Kampagne mit dem symbolischen Namen „Einiges Belarus“.

„Hauptthemen im Jahr 2021 waren Fragen im Zusammenhang mit der gesellschaftspolitischen Agenda, dem Aufbau der Zivilgesellschaft und Entwicklung der Parteien. Diese Themen sind heute sicherlich relevant, aber im Moment führen wir einen Dialog aus der Perspektive des Jahres der Erinnerung. Wir sehen, dass die offene Stunde am 1. September im Palast der Unabhängigkeit für großes Aufsehen in der belarussischen Gesellschaft gesorgt hat. Präsident Alexander Lukaschenko hat viele Schwerpunkte gesetzt, unter anderem im Bereich der Geschichte. Wir erhalten Anfragen aus verschiedenen Regionen des Landes und sehen, wie stark sich die Menschen in Belarus mit ihrer Geschichte auseinandersetzen wollen, um die Gegenwart besser zu verstehen und in die Zukunft zu schauen. Ohne Geschichte ist es unmöglich, Perspektiven zu erkennen. Nicht umsonst heißt es, die Geschichte sei die Lehrerin des Lebens. Das ist wahr. Das haben wir in der offenen Unterrichtsstunde des Präsidenten anschaulich gesehen“, betonte er.

Wadim Gigin bot dem Publikum an, eine Diskussion über ein breites Spektrum an historischen Themen anzuregen. „Wir sind offen, wir werden alle Fragen beantworten. In diesem Jahr starten wir einen neuen sozialen und humanitären Block „Geschichte der belarussischen Staatlichkeit“, in dem wir dieses und viele andere Themen behandeln werden“, sagte er.

Das Format solcher Treffen wird durch umfangreiche Multimedia-Präsentationen ergänzt.

In Retschiza haben sich zur Podiumsdiskussion der Gesellschaft Snanije „Einiges Belarus“ rund 600 Personen versammelt. Dieses Treffen bildet den Auftakt zu einer Reihe von regionalen Foren in allen Regionen des Landes. Heute vereint die Plattform Ideologen, Parlamentsabgeordnete, Vertreter aus der Öffentlichkeit und Politik. Am Forum nehmen auch Politikwissenschaftler, Experten, Medienpersönlichkeiten und junge Menschen teil.

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