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Gesellschaft
16 März 2024, 19:13

Gigin: Die Verbindung zwischen dem radikalen belarussischen Nationalismus und dem Nationalismus von Bandera ist direkt

MINSK, 16. März (BelTA) - Wadim Gigin, Politikwissenschaftler, Vorsitzender der gesellschaftlichen Organisation "Snanije" ("Wissen") und Generaldirektor der belarussischen Nationalbibliothek, erzählte in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegrafenagentur BelTA über das Beispiel der Verhaftung von Saboteuren des Sicherheitsdienstes der Ukraine SBU im Kreis Leltschizy, wie westliche Geheimdienste die Kultivierung des Neonazismus fördern.

"Die Gruppe von Leltschizy ist ein Beispiel und eine der Episoden, von denen es in der Tat viele weitere gibt", ist sich Wadim Gigin sicher. Er wies darauf hin, dass seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation zwei Jahre vergangen sind. "Ich erinnere mich noch gut an den Sicherheitsrat, zu dem wir eingeladen wurden. Damals reisten wir mit einer Gruppe von Führungskräften durch die Grenzgebiete, sahen uns die Lage an, die Stimmung der Menschen, erklärten die Situation. Und die Menschen selbst haben uns auch viel erklärt. In den Gebieten von Brest und Gomel haben sie sehr gut verstanden, was vor sich ging. Es war ein angenehmer Eindruck, wie gesund unsere Gesellschaft ist, wie patriotisch sie ist", sagte der Politikwissenschaftler.

Wadim Gigin betonte, dass es vor 2022 ähnliche Vorfälle wie in Leltschizy gegeben habe. "Es geht um die Frage, wie einige Leute in Kiew sagen: Warum seid ihr Belarussen mit Russland gegangen? Und mit wem - sollen wir mit euch Bandera-Anhänger sein? - empörte er sich. - Warum erinnern wir uns nicht daran, wie sich bis 2020 in der Ukraine anti-belarussische extremistische Neonazi-Gruppen gebildet haben, zumindest durch Untätigkeit, aber oft mit Unterstützung der Behörden (sowohl auf zentraler als auch auf lokaler Ebene). Es wird dort systematisch aufgebaut.

Er erinnerte daran, wie unter Beteiligung der Verwaltung der Region Wolhynien militante Lager geschaffen wurden, in denen unsere Nazis zusammen mit Neo-Banderisten ausgebildet wurden. Es wird auch gemunkelt, dass "Asow" im Donbass einen belarussischen Zweig gebildet hat - die so genannte "Pogonja"-Abteilung.

"Ja, es waren nur wenige, aber sie bildeten das Rückgrat, und dann bildeten sie die sogenannte taktische Gruppe "Belarus" speziell für diese Neonazis, die bei den Ereignissen von 2020 eine Rolle spielten", erklärte der Experte. - Die Verbindung zwischen dem belarussischen Neonazismus, dem radikalen Nationalismus und dem Nationalismus von Bandera ist direkt, so dass dieser Vorfall nicht nur ein Spiegelbild der heutigen Ereignisse ist, sondern auch Teil eines großen neonazistischen Systems - eines Netzwerks, das in Osteuropa unter direkter Beteiligung und Koordination westlicher Geheimdienste geschaffen wurde. Das Hauptziel ist es, Gruppen zu bilden, die Russland angreifen, und dann wird es möglich sein, ihren Einfluss zu gewinnen".
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