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17 Januar 2024, 16:18

Gigin: Wir setzten auf Frieden und Schöpfung, die Opposition - auf Zerstörung 

MINSK, 17. Januar (BelTA) – Während der Großteil der Belarussen Frieden und Schöpfung anstrebte, setzte die Opposition auf Zerstörung. Diese Meinung äußerte Wadim Gigin, Generaldirektor der Belarussischen Nationalbibliothek, bei der Eröffnung der BelTA-Fotoausstellung „Parallelwelten“.

„Die Ausstellung, die wir hier gemeinsam mit der Nachrichtenagentur BelTA organisiert haben, hat eine große öffentliche Resonanz. Und auf sie aufmerksam zu machen, ist unser gemeinsames Anliegen. Ich würde sagen, dass wir hier als Subjekte der Zivilgesellschaft arbeiten“, sagte Wadim Gigin.

Die Nationalbibliothek von Belarus sei nicht nur eine Sammlung von Büchern, sondern auch ein großer soziokultureller Komplex, sagte Gigin.

„Wir befinden uns in einer der vielen Galerien. Ihre Funktion ist nicht nur, Ausstellungen zu organisieren und Kunstwerke den Besuchern näher zu bringen, sondern auch eine gewisse öffentliche Resonanz zu schaffen“, sagte er.

„Wenn es um die politische Situation in Belarus geht, sollte man auch den historischen Hintergrund berücksichtigen, den Weg also, den Belarus gegangen ist“, sagte Generaldirektor. „Die Nachrichtenagentur BelTA und ihre Generaldirektorin Irina Akulowitsch haben uns einen sehr ungewöhnlichen Vorschlag gemacht. Wir haben sofort zugestimmt, weil die Idee dieser Ausstellung mit unserem Verständnis der Situation übereinstimmt und mit der Rolle, die eine Kultureinrichtung heute zu erfüllen hat. Die Ausstellung erzählt über die Geschichte unseres Landes, nämlich über die Zeitperiode, als ein Teil der Gesellschaft einen „parallelen Weg“ einschlug, der sie in eine Sackgasse führte“, sagt Wadim Gigin.

Während die Mehrheit der Belarussen auf Frieden, Schöpfung und Sicherheit setze, setze die Opposition auf Hype, Zerstörung und Durchsetzung fremder Interessen. „Wir haben mit ihnen kommuniziert, sie sind unsere Nachbarn. Es sind Menschen, die mit uns auf dieselbe Schule, dieselbe Universität gegangen sind. Ich erinnere mich gut daran, wie der junge Präsident Alexander Lukaschenko 1994, 1995, 1996 im Parlament ein normales Gespräch mit den Leuten führte, die damals schon seinen Sturz vorbereiteten. Wir sollten uns dessen bewusst werden, wie sich die so genannte Opposition von politischen Gegnern der Macht und der Machthabenden zu offenen Volksfeinden und Extremisten entwickelt hat. Viele von ihnen wurden zu Recht verurteilt. Und ohne diese Einsicht wird uns keine Fehlerkorrektur gelingen. Wie kann man sicherstellen, dass sich eine Situation, in der ein Teil der Gesellschaft einen für den Staat destruktiven Weg einschlägt, nicht wiederholt?“, betonte er.

Es sei falsch, nur einen Weg aufzuzeigen, sagte Gigin. „Es sollte immer eine Alternative geben. Und die Alternative ist unser politisches System, unser politisches Regime, unser Wirtschaftsmodell, unsere Kultur“, schloss der Generaldirektor der Nationalbibliothek von Belarus.

Die BelTA-Fotoausstellung „Parallelwelten“ wurde heute in der Nationalbibliothek von Belarus eröffnet.

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