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19 Januar 2024, 16:47

Gora: Es ist von strategischer Bedeutung, die historische Erinnerung an die Helden und die Leiden des Volkes während des Zweiten Weltkriegs in Belarus zu bewahren 

MINSK, 19. Januar (BelTA) - Es ist von strategischer Bedeutung, die historische Erinnerung an die Helden und die Leiden des Volkes in Belarus zu bewahren. Dies erklärte der Vorsitzende des Ermittlungsausschusses Dmitrij Gora auf dem internationalen runden Tisch "Völkermord am belarussischen Volk". 

 

"Unser Land leidet weiterhin an negativen politischen und wirtschaftlichen Druck, der Informationskrieg dauert schon seit Jahren an. In einer solchen Situation ist es strategisch wichtig, unsere jahrhundertealten Traditionen, unsere Geistigkeit, die historische Erinnerung an die Helden und die Leiden des Volkes zu bewahren", sagte Dmitrij Gora. 

 

Ihm zufolge hätten die Belarussen alle Katastrophen der braunen Pest wie kein anderes Volk erlebt, denn sie hätten jeden dritten Menschen verloren. Die Erinnerung an diese Tragödie werde sich immer im Schmerz widerspiegeln, und die Aufgabe der Nachkommen sei es, das Wiederaufleben des Neonazismus, der Ideologie der Zerstörung, zu verhindern. 

 

Dmitrij Gora dankte der Generalstaatsanwaltschaft dafür, dass sie die Zentrale des Ermittlungsausschusses als Tagungsort gewählt hat. Vor der Plenarsitzung fand eine Dialogplattform statt, an der Vertreter staatlicher Organe und Organisationen, von Bildungseinrichtungen und der wissenschaftlichen Gemeinschaft von Belarus teilnahmen. Auch Mitarbeiter der Moskauer und St. Petersburger Akademien des russischen Ermittlungsausschusses nahmen online teil. 

 

"Die Berichte liefern neue Fakten über die Massenvernichtung von Zivilbevölkerung während des Großen Vaterländischen Krieges und der Nachkriegszeit. Es werden einige Aspekte der strafrechtlichen Untersuchung des Völkermords am belarussischen Volk beleuchtet, die dazu beitragen, das wahre Ausmaß der Tragödie zu ermitteln und Maßnahmen gegen die faschistische Ideologie bestimmter Staaten festzulegen", fügte Dmitrij Gora hinzu. – Die Thematik der Vorträge lässt eine Reihe wichtiger Bereiche erkennen. Belarussische Wissenschaftler haben Kriterien für die Bewertung der faschistischen Gräueltaten und der verursachten Schäden entwickelt, die Umstände der Massaker ermittelt und die Siedlungen, die das Schicksal von Chatyn erlitten haben, untersucht.  

 

Gesondert ging der Vorsitzende des Ermittlungsausschusses auf die Strafoperationen ein. "Bis jetzt ist dieses Thema nur unzureichend untersucht worden. Dank der Arbeit von Staatsanwälten, Ermittlern und Wissenschaftlern konnten die faschistischen Einheiten, die kriminelle Aktivitäten durchführten, identifiziert sowie der Zeitraum und die Gebiete der Massaker an Menschen bestimmt werden. Von besonderer Bedeutung ist die Identifizierung der Opfer des Faschismus", fügte Dmitrij Gora hinzu.  

 

Der runde Tisch wurde vom Ermittlungsausschuss, der Generalstaatsanwaltschaft, dem Institut für Fortbildung und Umschulung des Ermittlungsausschusses und dem Wissenschaftlich-praktischen Zentrum für Probleme der Stärkung von Recht und Ordnung der Generalstaatsanwaltschaft organisiert. Die Teilnehmer des Forums unterstrichen die außerordentliche Bedeutung des Ereignisses und versicherten, dass die historische Erinnerung in der belarussischen Gesellschaft für immer bewahrt wird und das belarussische Volk nicht zulassen wird, dass die Ergebnisse des Großen Vaterländischen Krieges umgeschrieben und verfälscht werden und die Heldentaten des sowjetischen Soldaten, die die Welt vor dem Faschismus gerettet hat, herabgesetzt werden.

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