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02 September 2022, 13:15

Grodno und St. Petersburg unterzeichnen Road Map für Zusammenarbeit

GRODNO, 2. September (BelTA) – Eine „Road Map“ für die Zusammenarbeit wurde heute zwischen der Region Grodno und dem Zentralbezirk von St. Petersburg unterzeichnet. Die Unterzeichnung fand im Exekutivkomitee des Gebiets Grodno statt, wo die Leitung der belarussischen Region eine Delegation aus Sankt Petersburg empfangen hat.

„Der Handelsumsatz zwischen der Region Grodno und St. Petersburg liegt weit über $51 Mio., die Exporte aus Belarus tendieren nach oben. Auf Sankt Petersburg entfallen 6% der Russland-Exporte. Das ist ein erheblicher Anteil. Es handelt sich um eine Vielzahl von Produkten: Lebensmittel, Erzeugnisse der Petrochemie, der Metall- und Holzverarbeitung. Die Palette der gelieferten Waren ist groß. Darüber hinaus gibt es eine aktive Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesundheitswesen“, sagte der Vorsitzende des Exekutivkomitees des Gebiets Grodno Wladimir Karanik.

Der Gebietsgouverneur fügte hinzu: „Wir haben heute darüber gesprochen, dass wir das Potenzial unserer Zusammenarbeit nicht in vollem Umfang ausschöpfen und dass es in allen Bereichen Raum für Wachstum gibt. Aus diesem Grund haben wir einen Fahrplan für die Zusammenarbeit mit dem Zentralbezirk von St. Petersburg unterzeichnet. Das ist eine Visitenkarte der Stadt. Die Unterzeichnung setzt die Zusammenarbeit im humanitären Bereich voraus, aber gleichzeitig haben wir über die weitere Zusammenarbeit im wirtschaftlichen Bereich, über den Austausch von Delegationen auf regionaler Ebene und Geschäftsreisen gesprochen. Uns geht es darum, neue Berührungspunkte zu finden und Geschäftsvorhaben zu fördern. Bereiche, wo wir unsere Kooperation ausbauen können, sind unter anderem Abfallmanagement, Recycling, Straßenbau, Lieferung von Kommunaltechnik und kommunalen Wirtschaftsverwaltung.“

Der stellvertretende Gouverneur von St. Petersburg, Oleg Ergaschew, erklärte nach dem Treffen, dass ein ganzes Paket von Programmen zwischen Belarus und der Russischen Föderation umgesetzt werden soll. „Es geht um die Entwicklung unserer gemeinsamen Industrie, der Pharmaindustrie und des Automobilbaus. Darüber hinaus verbessern wir die Interaktion in öffentlichen und humanitären Fragen. Unsere Zusammenarbeit findet auch im Sozialsektor statt“, sagte Ergaschew. „Heute haben wir einen Fahrplan für die Zusammenarbeit zwischen der Region Grodno und dem Zentralbezirk von St. Petersburg erörtert und unterzeichnet. Gemeinsame Projekte in der Bildung, im Sozialsektor, bei Wohnungsbau und in der Kommunalwirtschaft werden in Betracht gezogen. Und das, was bereits erreicht wurde, wird jetzt ausgebaut. Wir sollten unsere Feiertage gemeinsam begehen und auf der Ebene unserer Führungskräfte aktiv zusammenarbeiten.“

Drei Giganten der russischen Pharmaindustrie pflegen eine enge Kooperation mit belarussischen Pharmaunternehmen. „Amkodor“, MAZ und MTZ haben ihre Niederlassungen in Sankt Petersburg. Wir haben mehr als tausend Busse gekauft, Elektrobusse. Wir ziehen den Bau eines Krankenwagen auf MAZ-Basis in Betracht. Außerdem geht es um den Kauf von Fahrzeugen für den Ausschuss für Sozialpolitik von St. Petersburg. Ich habe mich in Belarus mit den Überlebenden der Leningrader Blockade getroffen – das sind sehr aktive Menschen, die bereit sind, alle Veranstaltungen in Sankt Petersburg zu besuchen. So machen wir es möglich, dass die jungen Menschen ihre Geschichte nicht vergessen. So wird die historische Erinnerung bewahrt, die uns alle verbindet.“

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