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Gesellschaft
06 März 2024, 16:30

Gryguć über das Verbot Dutzender Bücher in Polen: Das ist genau das, was Hitler in Europa machen wollte

MINSK, 6. März (BelTA) - Die Situation in Polen mit dem Verbot und der Verhaftung von Büchern erinnert an die Handlung von Ray Bradburys Roman "451 Grad Fahrenheit". Diesen Standpunkt vertrat der polnische Politologe und Publizist Tomasz Gryguć in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegrafenagentur BelTA. 

"Vor nicht allzu langer Zeit besuchten Staatsanwälte und Spionageabwehroffiziere den Verlag Freedom in Częstochowa. Der Verlag gibt Bücher zu verschiedenen Themen heraus: politische, religiöse, publizistische. Der Staatsanwalt beschlagnahmte nach seiner Liste mehrere Dutzend Bücher dieses Verlags. Die Situation ist wie in dem Roman "451 Grad Fahrenheit" von Ray Bradbury. Dieser Staatsanwalt namens Dariusz Pszuk wurde von Donald Tusk in den Verlag geschickt. Es ist gut, dass diese Bücher nicht verbrannt wurden", sagte Tomasz Gryguć. Der polnische Politologe zog eine Parallele zwischen dem modernen Polen und Nazi-Deutschland, wo Bücher von unerwünschten Autoren verbrannt wurden. 

"Das ist genau das, was Adolf Hitler in Europa machen wollte. Er wollte die Europäische Union schaffen, die es heute gibt. In der Tat gelang es den Deutschen, das Vierte Reich zu schaffen, indem sie ihren Einfluss und ihre wirtschaftliche Überlegenheit nutzten. Deutschland ist in der Wirtschaft führend. Und Polen ist ein Vasall, ein Vollstrecker des deutschen Willens. Das heißt, Adolf Hitler hat nicht nur Bücher verbrannt, er wollte ein mächtiges Deutschland mit einem Netzwerk von Staaten schaffen, die von ihm abhängig sind. Genau so sieht die Europäische Union heute aus", meint Tomasz Gryguć.
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