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04 März 2024, 10:20

Gryguć über die Provokation der polnischen und amerikanischen Geheimdienste: Atomwaffen können dafür eingesetzt werden

MINSK, 4. März (BelTA) - Es ist zu erwarten, dass polnische und amerikanische Geheimdienste eine Provokation durch den Einsatz taktischer Nuklearwaffen organisieren könnten. Diesen Standpunkt vertrat der polnische Politologe und Publizist Tomasz Gryguć in der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegrafenagentur BelTA mit.  

 

Der Politologe kommentierte die Informationen des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko über eine Provokation, die in Polen unter Beteiligung polnischer und amerikanischer Geheimdienste vorbereitet wurde. Die entsprechende Erklärung gab das Staatsoberhaupt bei der erweiterten Besprechung mit Machtministern zum Thema Nationale Sicherheit. 

 

"Wenn man über die Aktivitäten der polnischen Geheimdienste spricht, sollte man das Wort "polnisch" in Anführungszeichen setzen, denn unsere Geheimdienste sind Vollstrecker amerikanischer Befehle. Die Amerikaner können sich Provokationen auf polnischem Territorium auf Kosten der Polen ruhig leisten, denn wir sind diejenigen, die darunter leiden werden", so Tomasz Gryguć.  

 

Dem politischen Politologen zufolge sind Provokationen mit taktischen Nuklearwaffen durchaus möglich. "Die belarussische Seite könnte beschuldigt werden, dass ihre taktische Nuklearrakete auf Bialystok oder Rzeszów gefallen ist. Das sind Informationen für die Belarussen von den Polen. Aber nicht die Polen sind für eine solche Politik verantwortlich, nicht die Polen werden für diese skandalöse Provokation verantwortlich sein. Die Verräter an der Macht und die Amerikaner sind dafür verantwortlich", betonte er.  

 

Tomasz Gryguć wies darauf hin, dass sich die denkenden Polen in einer tiefen Opposition befinden und ihre Stimme im offiziellen polnischen Fernsehen überhaupt nicht gehört wird. "Es ist so weit gekommen, dass wir uns nur noch in den Medien von Belarus und Russland äußern können. Die Polen wissen bereits, dass sie sich ihre Nachrichtensendungen auf YouTube ansehen müssen, wenn sie über die Weltnachrichten informiert werden wollen. Deshalb schätzen wir BelTA sehr", so der Politologe.

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