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09 Februar 2024, 15:39

Gryslow: Belarus nimmt einen besonderen Platz im Koordinatensystem der russischen Außenpolitik ein 

MINSK, 9. Februar (BelTA) – Belarus nimmt einen besonderen Platz im Koordinatensystem der russischen Außenpolitik ein. Das sagte russischer Botschafter in Belarus Boris Gryslow gegenüber BelTA am Vorabend des Tages der diplomatischen Mitarbeiter in Russland, der am 10. Februar begangen wird.

Boris Gryslow zufolge verfolgen unsere Länder einen aufeinander abgestimmten und ausgewogenen außenpolitischen Kurs, der auf den Prinzipien einer multipolaren Weltordnung, Achtung des Völkerrechts, der Staatensouveränität und der Nichteinmischung in ihre inneren Angelegenheiten beruht.

Heute besteht unsere Priorität darin, das Kooperationspotenzial mit konstruktiven Partnern in der GUS, Eurasien, Afrika und Lateinamerika zu erschließen. Die Arbeit zur Stärkung der Zusammenarbeit mit ihnen wird konsequent und erfolgreich durchgeführt. Die brüderliche Republik Belarus hat in unserem außenpolitischen Koordinatensystem immer einen besonderen Platz eingenommen. In der aktuellen Situation ist diese Aussage doppelt relevant“, so der Diplomat.

Boris Gryslow lobte die dynamischen Beziehungen zwischen Belarus und Russland, die in allen Bereichen gefördert werden. „Es ist besonders wertvoll, dass sich Minsk in der Zeit der schweren Prüfungen als wahrer Verbündeter erwiesen hat, was durch das noch nie dagewesene Niveau der bilateralen Zusammenarbeit und der Interaktion auf internationalen Plattformen belegt wird. Ich möchte meinen belarussischen Freunden für ihre Solidarität danken“, fügte der russische Botschafter hinzu.

Boris Gryslow bezeichnete die Integration im Rahmen des Unionsstaates als Höhepunkt der bilateralen Zusammenarbeit. „Wir nehmen mit großer Genugtuung sowohl die greifbaren Erfolge in dieser Richtung als auch das enorme Wachstumspotenzial zur Kenntnis. Die umfassenden Bemühungen um eine intensivere Integration werden weiter gestärkt. Ich bin zuversichtlich, dass die auf der jüngsten Sitzung des Obersten Staatsrates verabschiedeten Hauptrichtlinien für die Umsetzung des Gründungsvertrags des Unionsstaates in den Jahren 2024 bis 2026 sowie die Verabschiedung des nächsten Aktionsplans in der Außenpolitik viel zum Erfolg beitragen werden“, so der Diplomat.

Die Beziehungen zwischen Belarus und Russland können ohne Übertreibung als Modell für den Aufbau einer gleichberechtigten und beidseitigvorteilhaften Zusammenarbeit dienen, während das Niveau der Interaktion im Rahmen des Unionsstaates und der außenpolitischen Koordinierung in der Weltarena ein Modell für andere Länder und Integrationsvereinigungen ist“, resümierte er.

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