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09 April 2024, 17:42

Gusakow: Belarussische Produkte sollten qualitativ nicht schlechter sein als importierte Pendants

MINSK, 9. April (BelTA) - Die schwierigste Aufgabe für die Maschinenbauindustrie ist die Erhaltung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Produkte auf dem in- und ausländischen Markt. Diese Ansicht vertrat Wladimir Gusakow, Vorsitzender des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften (NAW), am 9. April auf der Besprechung zur Lage in der Industrie.

"Die schwierigste Aufgabe für unsere Maschinenbauindustrie besteht darin, die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte auf den in- und ausländischen Märkten zu erhalten und zu stärken", sagte Wladimir Gusakow. - Zu diesem Zweck ist es vor allem notwendig, eine gleichbleibend hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten.

Er zeigte sich zuversichtlich: "Die belarussischen Produkte sollten qualitativ den besten ausländischen Produkten in nichts nachstehen".

"Bei der Lösung dieser Aufgabe gibt es keine Kleinigkeiten - wichtig sind sowohl ein optimales Design, moderne Materialien mit funktionellen Eigenschaften, Oberflächenschutztechnologien, elektronische Steuerung und High-Tech-Produktion. Wir haben versucht, all diese Fragen umfassend zu klären", sagte Wladimir Gusakow.

In diesem Zusammenhang wies der Vorsitzende des Präsidiums der NAW auf eine Reihe von Schlüsselproblemen hin, darunter die Notwendigkeit, die Produktion zu modernisieren.

Seiner Meinung nach ist für die Modernisierung ein sektorübergreifender Ansatz erforderlich. "So ist es für große Unternehmen nicht nur notwendig, einzelne Komponenten und Einheiten sowie elektronische Steuerungssysteme auszurüsten, sondern auch langfristige, mehrjährige Modernisierungspläne aufzustellen, die auch ein wissenschaftlich-technisches Audit beinhalten. In naher Zukunft sollten wir in hochgerüsteten Unternehmen zur unbemannten (vollautomatischen) Produktion übergehen. Aber darüber sprechen wir noch sehr zaghaft", betonte Wladimir Gusakow.

Er ging auch auf die Bedeutung des Einsatzes digitaler Technologien in modernen Steuerungssystemen ein. "Heute beherrschen fast alle Maschinenbauunternehmen digitale Technologien für die Entwicklung von Maschinenbauprodukten. Dazu gehören Design, Berechnung, Konstruktion und virtuelle Tests. Sie entwickeln ihre eigenen Programme und verstärken ihre Konstruktionsbüros, aber um zu einem vollständig digitalen Produktionssystem überzugehen, ist es notwendig, vollständige digitale Zwillinge von Maschinen und Produktionslinien zu erstellen. Darauf können wir nicht verzichten", sagte der Leiter der NAW.
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