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Gesellschaft
07 Dezember 2021, 14:05

"Helft uns!" Flüchtlingskinder appellieren an Europa

GRODNO, 7. Dezember (BelTA) – Im Transport- und Logistikzentrum an der belarussischen Grenze zu Polen haben heute Flüchtlingskinder bei einer spontanen Kundgebung wieder an Europa und Papst appelliert.

Seit 30 Tagen sitzen Flüchtlinge an der belarussisch-polnischen Grenze fest. Männer, Frauen und Kinder – die meisten aus Irakisch-Kurdistan – werden im überdachten und warmen Transport- und Logistikzentrum unweit des Grenzübergangs Brusgi untergebracht. Viele von ihnen geben die Hoffnung nicht auf und warten auf eine positive Entscheidung. Und die wäre ein humanitärer Korridor in die EU. Heute gingen wieder Flüchtlingskinder mit selbstgemalten Plakaten zu einer spontanen Kundgebung.

„Die Kinder hoffen ebenso wie die Erwachsenen, dass Europa sie erhört. Sie wollen nicht in den Irak zurückkehren“, sagte einer der Flüchtlinge.

Die Kinder halten handgeschriebene Plakate in den Händen. Sie bitten Europa und den Westen um Hilfe. „Wir sind ganz normale Flüchtlinge, bitte hört auf, auf uns zu schießen“, heißt es auf den Plakaten. „Helft uns“, rufen die Kinder.

Eine der Flüchtlingsfrauen erzählte, dass sie ein Video aufnehmen und es dem Papst schicken wollen. Sie haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Sie wollen weder in Belarus bleiben noch in den Irak zurückkehren.

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