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05 Oktober 2022, 12:51

Hilfe ohne Verzögerung: Über 3.000 ukrainische Anträge auf vorübergehenden Aufenthalt geprüft

Foto: Innenministerium
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MINSK, 5. Oktober (BelTA) – Das Innenministerium hat mehr als 3 Tausend Anträge auf vorübergehenden Aufenthalt ukrainischer Bürger im beschleunigten Verfahren bearbeitet. Das sagte Leiter der Abteilung für Staatsbürgerschaft und Migration im Innenministerium, Alexej Begun, gegenüber BelTA.

Es fand eine reguläre Sitzung des Koordinationsforums für humanitäre Hilfe an ukrainische Flüchtlinge statt. Ihre Initiativen haben Vertreter aus der Regierung, internationale Organisationen und NGOs vorgestellt. Sie informierten sich gegenseitig über die Unterstützung für ausländische Staatsangehörige, die aus dem bewaffneten Konfliktgebiet kommen. Darüber hinaus wurden wichtige statistische Daten präsentiert.

In der Sitzung wurden notwendige Hilfsmechanismen besprochen und festgelegt, erzählte Begun. „Geholfen soll ohne Verzögerung. Wir haben unsere Bemühungen koordiniert, um Doppelfunktionen auszuschließen und die akutesten Probleme zu bestimmen. Nach wie vor treffen ukrainische Bürger in unsere Republik ein. Die Unterstützung für Menschen in schwierigen Situationen wurde kürzlich durch den Präsidialerlass Nr. 326 geregelt. Auf dieser Grundlage haben die Sicherheitsbehörden über 3.000 Anträge auf befristeten Aufenthalt und mehr als 1.700 Anträge auf Daueraufenthalt im beschleunigten verfahren bearbeitet. Darüber hinaus haben mehr als 1,8 Tausend Ukrainer den Flüchtlingsstatus oder subsidiären Schutz beantragt“, erzählte Alexej Begun. Er kündigte den Start einer Online-Plattform an, auf der eine Liste von Organisationen veröffentlicht werden soll, die Menschen aus dem Nachbarland Hilfe leisten. Der Projektstart ist für November geplant.

Nach Angaben von Mamo Muluseu, Vertreter des Amtes des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen in Belarus, finden jeden Monat Sitzungen des Koordinationsforums statt, und es wird systematisch an der Bereitstellung humanitärer Hilfe gearbeitet. Vertreter der internationalen Organisation achten nicht nur auf die soziale Sicherheit der ukrainischen Flüchtlinge, sondern auch auf ihren Rechtsschutz. Es wurde ein enger Kontakt mit den belarussischen Sicherheitsbehörden hergestellt, um dieses Problem zu lösen.

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