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28 März 2024, 16:59

"Ich würde gerne wieder hierher kommen". Kinder aus der Region Cherson über ihre Erholung in Belarus

MINSK, 28. März (BelTA) - Eine Gruppe von Kindern aus der Region Cherson, die sich im Kinderrehabilitations- und Gesundheitszentrum "Lesnaja Poljana" im Gebiet Grodno erholten, sind am 28. März nach Hause zurückgekehrt.

Aleksei Talai, eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, Paralympionike, Motivationsredner und Gründer der Wohltätigkeitsstiftung, stellte fest, dass die Kinder zwei zauberhafte Wochen in Belarus verbracht haben. "Sie waren hier und wurden mit positiven Emotionen durchtränkt, die ihnen bei ihrer Rückkehr in die Heimat nützlich sein werden, wo noch immer Feindseligkeiten und ein Moment der Unsicherheit herrschen. Wir beten natürlich, dass dieser Konflikt ein Ende findet und die Menschen nicht mehr leiden müssen. Es ist eine Tragödie. Unser Land beteiligt sich an diesen Wohltätigkeitsprojekten, es wird humanitäre Hilfe geleistet und Dutzende Tonnen von Hilfsgütern werden dorthin gebracht. Das Projekt zur Rehabilitation von Kindern aus dem Donbass in Belarus läuft schon seit einigen Jahren und wir werden alles tun, um diese Unterstützung fortzusetzen, damit die Kinder, die hierher gekommen sind, eine gute und qualifizierte Hilfe von unseren Rehabilitatoren erhalten können", sagte Aleksej Talai.
"In dieser Gruppe gibt es normale Kinder, die in ihren Fähigkeiten unbegrenzt sind, aber es gibt auch behinderte Kinder, die unter dem Beschuss gelitten haben. Sie brauchen Prothesen. Und wir sind bereit, uns an dem globalen Impuls aller Philanthropen zu beteiligen. Die Kinder sind sehr glücklich. Sie hatten ein inhaltsvolles Programm. Ich weiß nicht, wie sie den ganzen Ansturm an Ereignissen bewältigt haben. Jeder, der kam, brachte ihnen Geschenke mit und wollte etwas von sich selbst weitergeben, aber das ist unser Charakterzug. Wir sind ein gastfreundliches Volk. Die Belarussen haben viel durchgemacht: Trauer, Schmerz und Krieg, aber gleichzeitig wissen sie, was Frieden, Umarmungen, Küsse und Liebe sind, und deshalb teilen sie sie großzügig", fügte der Gründer der Wohltätigkeitssgtiftung hinzu.
Der Freiwillige Daniil Borodin, Student der Fakultät für Physik und Mathematik der Belarussischen Staatlichen Pädagogischen Universität, stellte fest, dass die Kinder von Studenten verschiedener Fakultäten unterstützt werden und dass die jungen Gäste gerne mit jungen Menschen kommunizieren. Er betonte, dass ein Lehrer eine Person ist, die bereit ist, zu helfen, und solche Veranstaltungen bestätigen, dass die Studierenden dies tun wollen.
Sachar Melnikow kam aus der Region Cherson nach Belarus. "Hier zu sein war sehr cool. Ich habe viele neue Freunde gefunden, tolle Veranstaltungen und Ausflüge besucht. Am besten hat mir der Besuch der Imkerei gefallen. Wir haben auch viele lehrreiche Dinge gelernt und interessante Aufführungen gesehen. Ich würde gerne wieder hierher kommen, weil es hier so nette Menschen gibt, die einem immer helfen und einen nicht im Stich lassen. Minsk ist auf seine eigene Art eine sehr freundliche Stadt, und ich würde gerne weiterhin hier bleiben", schilderte der Junge seine Eindrücke von den Ferien.
Wlada Nesterowa kam zum ersten Mal nach Belarus, obwohl ihre Großmutter hier lebte. "Mir hat gefallen, dass alle Menschen in Belarus so freundlich und gastfreundlich sind. Wir wurden sehr herzlich empfangen und haben viele Geschenke von verschiedenen Organisationen erhalten. Bei der Eröffnung und dem Abschluss der Schicht habe ich Geige gespielt, es gab viele interessante Discos. Wir haben vier Ausflüge gemacht: zum Haus von Michail Oginski, zur Imkerei, zur Eisverkostung und zum Atomkraftwerk. Ich lernte etwas über die belarussische Sprache. Zum Beispiel habe ich gelernt, dass "Teppich" auf Belarussisch "dywan" heißt. Ich würde Belarus gerne wieder besuchen", betonte Wlada Nesterowa.
Elena Jaroschewitsch, Koordinatorin für soziale und humanitäre Projekte der Wohltätigkeitsstiftung, wies darauf hin, dass es das erste Mal war, dass Kinder aus der Region Cherson in Belarus empfangen wurden, und dass viele Dienststellen an der Organisation des Besuchs beteiligt waren, die den Kindern halfen, sich zu bewegen und ihre Sicherheit zu gewährleisten.
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