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Gesellschaft
25 November 2021, 14:39

„In Kurdistan sind wir dem Tod ausgeliefert“: Flüchtlinge in Brusgi organisieren spontane Kundgebung

GRODNO, 25. November (BelTA) – Flüchtlinge, die seit zwei Wochen im Transport- und Logistikzentrum nahe dem Grenzübergang Brusgi festsitzen, haben heute eine spontane Kundgebung organisiert.

Die Menschen tragen Plakate mit der Forderung, sie weiter in die EU durchzulassen und nicht zurück nach Kurdistan zu fliegen. „Wir wollen nicht zurück nach Kurdistan. Dort sind wir dem Tod ausgeliefert. Wir sind keine Terroristen. Wir wollen in Europa leben“, schrieben die verzweifelten Kurden auf ihren Plakaten.

An der Kundgebung nahmen Frauen und Kinder teil. „Wie lange werden wir noch leiden, im Wald schlafen und sterben?“, fragt eine Flüchtlingsfrau die EU-Politik.

„Wir wollen nicht in Polen bleiben. Wir gehen nach Deutschland. Warum werden wir nicht durchgelassen?“, sagen die Menschen. Sie richten ihre Forderungen an die Bundesregierung.

„Wir sind nicht verrückt, wie man uns nachsagt! Wir sind keine Terroristen. Wir sind Menschen! Wir haben Kinder. Wir suchen ein besseres Leben! Wir wollen, dass unsere Kinder eine gute Ausbildung erhalten“, sagen die Menschen auf dem Gelände vor dem Logistikzentrum.

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