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13 Dezember 2022, 16:01

Innenministerium: Polen und Litauen bereiten paramilitärische Gruppen für einen Angriff auf Belarus vor

MINSK, 13. Dezember (BelTA) – In Polen und Litauen werden paramilitärische Gruppen trainiert, die mit dem Ziel das Land zu destabilisieren nach Belarus eingeschleust werden sollen. Das gab das Innenministerium heute bekannt.

Nach Informationen, die der Verwaltung für Bekämpfung der organisierten Kriminalität vorliegen, wurde in den Nachbarstaaten Polen und Litauen der extremistische Verband „Adelsaufgebot“ mit den dazugehörigen Einheiten („Banner“) gegründet.

Diese Einheiten, die gemeinsam mit den extremistischen Organisationen BYPOL (ehem. Polizisiten), Mobilisierungsplan „Peramoha“ (Sieg) und Tichanowskajas „Vereintes Übergangskabinett“ interagieren, sind dabei, Angriffe auf die territoriale Integrität, Souveränität, Verfassungsordnung und öffentliche Sicherheit von Belarus zu planen.

Kriminelle Personen, Vertreter der belarussischen Diaspora und die im Ausland studierenden Studenten sollen nach Plan nach der entsprechenden „Ausbildung“ unter einem anständigen Vorwand nach Belarus zurückkehren. Später wird aus ihnen eine geschulte „Fünfte Kolonne“ für subversive, terroristische und verdeckte Arbeit aufgebaut. Diese Organisation soll zur Destabilisierung der Lage in Belarus während der Wahlen in den Jahren 2024-2025 zum Einsatz kommen.

Das Ermittlungskomitee hat vorher angekündigt, bereits mehrere Strafverfahren gegen flüchtige Oppositionelle Waleri Sachaschtschik, Swetlana Tichanowskaja und ihre Helfer eingeleitet zu haben. Ihnen wird die Gründung eines extremistischen Verbandes inkriminiert. Über 200 Personen werden im Moment im genannten Strafverfahren erfasst. Die Strafverfolgungsbehörden setzen ihre Arbeit zur Identifizierung von Aktivisten und Vertretern der Diaspora fort, die in extremistische Initiativen verwickelt sind, unter anderem durch digitale Fußspuren im Internet. Wenn die oben genannten Personen nach Belarus zurückkehren, werden erschöpfende Maßnahmen ergriffen, um ihre Handlungen zu überprüfen.

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