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16 Februar 2024, 17:53

KGB enthüllt Einzelheiten der Festnahme ukrainischer Saboteure in Belarus 

MINSK, 16. Februar (BelTA) – Im Zuge einer Militäroperation des Komitees für Staatssicherheit wurden im belarussischen Grenzgebiet nahe der ukrainischen Grenze Mitglieder einer Sabotage- und Aufklärungsgruppe festgenommen. Das teilte ein KGB-Sprecher gegenüber BelTA mit.

In der Nacht vom 14. auf den 15. Februar hat eine Personengruppe im Kreis Leltschizy die belarussische Staatsgrenze zu Ukraine verletzt. Bei der darauffolgenden Durchkämmung des Gebiets wurden einige von ihnen festgenommen.

Im Besitz der Festgenommenen wurden Sprengsätze und andere Vernichtungsmittel gefunden. Es wurde beschlossen, eine Anti-Terror-Operation im Kreis Leltschizy einzuführen. Der Kreis wurde komplett blockiert. Das KGB hat im Grenzgebiet eine Militäroperation durchgeführt und Teilnehmer der Sabotage- und Aufklärungsgruppe festgenommen. Sie bestand aus belarussische und ukrainischen Staatsbürgern und ihren Komplizen.

Festgenommen wurden Ukrainer Sergej Kabartschuk (Rufname „Butler“) und sein Sohn Pawel. Sergej (geb. 1963) lebt im Kreis Kowel (Wolhynien) und ist ehemaliger Mitarbeiter des ukrainischen Grenzschutzes. Nach seiner Entlassung war er zusammen mit seinen Söhnen Bogdan (geb. 1997) und Pawel (geb. 1993) im Schmuggelgeschäft tätig („Butlers junior“). Die Tschekisten haben auch den Belarussen Witali Wlasjuk (geb. 1970) aus Brest festgenommen.

Die von den Mitgliedern der Sabotage- und Aufklärungsgruppe mitgeführten Sprengsätze waren dazu bestimmt, terroristische Handlungen vor allem auf dem Gebiet Russlands und in der Republik Belarus zu verüben. Es wurde festgestellt, dass die Einschleusung der Sabotagegruppe über die ukrainische Grenze nach Belarus vom ukrainischen Sicherheitsdienst organisiert worden war, dessen Beamte zusammen mit dem staatlichen Grenzschutzdienst der Ukraine eine Vorerkundung des Gebiets durchgeführt hatten. Die Sprengsätze wurden den Mitgliedern der Gruppe unmittelbar vor dem Überschreiten der belarussischen Grenze übergeben.

Während der Anti-Terror-Operation (KTO) wurde festgestellt, dass die ukrainischen Geheimdienste über dem KTO-Gebiet Luftaufklärung betrieben und sich darum bemühten, die Ursachen für die gescheiterte Mission der Sabotagegruppe zu ermitteln und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um die negativen Folgen für die Ukraine zu neutralisieren.

Gegen die Festgenommenen wurden Strafverfahren nach Artikel 13 und Artikel 289 (Vorbereitung eines terroristischen Aktes) und Artikel 358-1 (Agententätigkeit) des Strafgesetzbuches eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Die Festgenommenen und ihre Komplizen arbeiten bei den Ermittlungen mit.

Nähere Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

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