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11 Oktober 2022, 12:31

„Kinder im Kriegsgebiet wissen nicht, was Frieden ist“: Ukrainische Bloggerin über Donbass

Schule in Donezk. Foto aus dem Archiv
Schule in Donezk. Foto aus dem Archiv

MINSK, 11. Oktober (BelTA) – Es fallen immer mehr Bomben auf Donbass. Das sagte ukrainische Bloggerin und Anwältin Tatjana Montjan im Youtube-Projekt der Telegraphenagentur BelTA „W teme“ („Thema im Gespräch“).

Auf die Frage, wie sich die Menschen in Donbass heute fühlen, antwortete Montjan, dass die meisten von ihnen begeistert sind. „Sie hoffen, dass sie nicht mehr wie 2014 im Stich gelassen werden. Und dass es kein Zurück mehr gibt“, sagte sie. „Seit fast 9 Jahren werden die Menschen von Donbass ununterbrochen getötet – heute schon mit HIMARS- oder M777-Raketen. Und die Tatsache ist: Der Bombenhagel wird intensiver. Das ist wahr. Die Menschen sagen das vor laufenden Kameras. Sie hoffen, dass sie diesen Schrecken zum letzten Mal erleben, bevor der Frieden in ihrer Region endgültig einkehrt.“

Es ist kaum zu beschreiben, was die Menschen in Donbass erleiden mussten. „Das möchte man keinem Feind gönnen. Der Krieg dauert hier doppelt so lang wie der Große Vaterländische Krieg. Kinder, die wir im Kriegsgebiet treffen, wissen überhaupt nicht, was Frieden ist. Sie haben keine Ahnung, was das heißt: ein Alltag ohne Beschuss. Was kann man hier noch sagen...“

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