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01 April 2020, 14:26

Kotschanowa führt Gespräche mit Leitung des WHO-Regionalbüros für Europa

Natalja Kotschanowa
Natalja Kotschanowa

MINSK, 1. April (BelTA) – Die Vorsitzende des Rates der Republik Natalja Kotschanowa hat heute im Auftrag des belarussischen Staatschefs mit dem Leiter des WHO-Regionalbüros für Europa, Dr. Hans Kluge, Gespräche geführt. Sie übergab ihm die Bitte des Staatspräsidenten, WHO-Experten nach Belarus einzuladen, wie der Pressedienst des Rates der Republik gegenüber BelTA mitteilte.

Kotschanowa und Kluge erörterten ein breites Spektrum an Fragen - von der bilateralen Zusammenarbeit im Allgemeinen bis zur Organisation des anstehenden Besuches. Das Treffen fand im Format einer Videokonferenz statt. Natalja Kotschanowa informierte die Leitung des WHO-Regionalbüros über die epidemiologische Situation in Belarus und die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Sie dankte auch der WHO für ihre enge Zusammenarbeit mit Belarus.

„Heute sehen wir uns mit einer starken FakeNews-Kampagne in den Medien konfrontiert, vor allem in Bezug auf jene Maßnahmen, die in unserem Land gegen das Coronavirus ergriffen werden. Der belarussische Präsident hat mich darum gebeten, Ihnen eine Einladung zu übermitteln, damit Sie oder Ihre Experten die tatsächliche Situation in Belarus einschätzen und die Arbeit unserer Gesundheitsbehörden bewerten“, sagte Natalja Kotschanowa.

Belarus bemühe sich derzeit sehr darum, die Ausbreitung des Coronavirus zu minimiere.

„Die Menschen sind unser Alles. Wir wollen nichts verheimlichen und tun alles Mögliche, damit es weniger Verluste unter dem Volk gibt“, hat sie den Staatschef zitiert.

Hans Kluge dankte dem Präsidenten von Belarus für die Einladung. „Es ist sehr wichtig, dass das Staatsoberhaupt in dieser Frage so engagiert ist, ich bin froh, das zu wissen“, sagte er. „Vorhin habe ich einen Brief an das Gesundheitsministerium von Belarus gerichtet, in dem ich die richtigen Schritte der belarussischen Führung hervorgehoben habe. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Gesellschaft zu mobilisieren und die Situation zu überwinden.“ Darüber hinaus informierte Hans Kluge über seine Absicht, die Entsendung von WHO-Experten nach Belarus mit der Leitung der Organisation zu besprechen. Auch er persönlich plane einen Besuch in Belarus.

Der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation in Belarus Batyr Berdyklytschew bestätigte erneut, dass in Belarus alle notwendigen Maßnahmen getroffen werden, auf die die Weltgesundheitsorganisation in ihren Empfehlungen hinweist.

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