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Gesellschaft
04 Juli 2022, 15:57

Krieg wird um Russland und Belarus geführt. Kornilow äußerte sich betreffend System globaler internationaler Beziehungen

MINSK, 04. Juli (BelTA) - Die Russen verstehen, dass es in diesem Krieg nicht um die Ukraine geht, sondern um den Erhalt der Russischen Föderation und der Menschen, die in ihrem Staatsgebiet leben, erklärte Wladimir Kornilow, politischer Beobachter der Mediengruppe „Rossija Segodnja“, im Medienprojekt "Thema im Gespräch" auf dem BelTA-YouTube-Kanal.

Unter Berufung auf Umfragedaten sagte er, dass die große Mehrheit der russischen Bevölkerung genau wisse, worum es bei den Kämpfen jetzt gehe. "In diesem Krieg geht es nicht um die Ukraine, sondern um den Erhalt der Russischen Föderation. Das ist ein Krieg um Russland und natürlich um Belarus, was Putin und Lukaschenko schon mehrmals gemeinsam erklärten. Es ist uns hier in Russland also ganz klar, dass die Rede nicht nur vom Schicksal der DNR, LNR oder der Ukraine. Es handelt sich um das gesamte System der globalen internationalen Beziehungen", betonte Wladimir Kornilow.

Er sagte weiter, dass Russland bereits im Dezember dem kollektiven Westen vorgeschlagen habe, "an der Stelle anzuhalten, an die er die Situation gebracht hat". "Hätte der Westen damals zugehört und der Ukraine gesagt, sie solle ihre abenteuerliche Offensive im Donbass stoppen, hätten wir vielleicht noch viele Jahre in dieser Situation gelebt, in einem Schwebezustand des schwelenden Konflikts im Donbass. Doch der Westen hat sich für den Weg der Konfrontation entschieden. Und es gibt keine andere Möglichkeit für Russland, seine eigenen nationalen Interessen zu schützen. Es geht um das Überleben des russischen Volkes und der im Staatsgebiet Russlands lebenden Völker. In diesem Sinne unterscheidet sich das grundlegend von der "ukrainischen Müdigkeit" in Großbritannien und noch mehr in den Vereinigten Staaten von Amerika. Wir verstehen, dass wir nicht nur für hypothetische Werte kämpfen, die der Westen angeblich vertritt, während er auf diese Werte eben spuckt", zieht Wladimir Kornilow das Fazit.

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