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18 Februar 2020, 18:25

Kulturhistorisches Projekt „Krieg und Frieden. Belarus vergisst nicht“ wurde in Minsk präsentiert

Foto: mininform.gov.by
Foto: mininform.gov.by

MINSK, 18. Februar (BelTA) – Das kulturhistorische Großprojekt „Krieg und Frieden. Belarus vergisst nicht“, das dem 75. Jahrestag des Großen Sieges gewidmet ist, wurde heute im Pressezentrum des Pressehauses in Minsk präsentiert.

Dieses Projekt haben das Informationsministerium und der Geschichtswissenschaftler, Sammler und Träger des Preises „Für geistige Erneuerung“ Wladimir Lichodedow vorbereitet. Es wurde vom Kulturministerium mitorganisiert. Die Hauptidee ist die Schaffung von Ausstellungen, die über den historischen Weg des belarussischen Volkes in den brutalen Kriegen von 1812 bis 1945 sowie über die friedlichen Zwischenkriegsjahre und die Gegenwart erzählen. Die Organisatoren des Projekts werden den Ursprüngen und Traditionen des Patriotismus auf den Grund gehen und darüber berichten, wie der Sieg geschmiedet wurde und was die einfachen Menschen zu Patrioten machte.

„Schließlich wurde der Sieg nicht von 1941 bis 1945 geschaffen - die Väter und Großväter der Helden des Großen Vaterländischen Krieges waren Helden des Ersten Weltkriegs, und ihre Großväter und Urgroßväter - Helden des Krieges von 1812. Diese Kette der Liebe zum Mutterland wird im neuen Projekt gezeigt“, sagte der stellvertretende Minister für Information Igor Busowski. „Das ist ein globales Projekt, das von vielen aufgegriffen wird.“

Der Große Sieg von 1945 soll den Punkt in der Geschichte des Blutvergießens auf belarussischem Boden und die Vermehrung neuer friedlicher Siege symbolisieren.

Die erste Ausstellung wird am 21. Februar im Staatlichen Kolas-Literatur- und Gedächtnismuseum eröffnet und erzählt von den Ereignissen des Jahres 1812. Gezeigt werden Original-Lithographien von Napoleons Feldzugsteilnehmer, dem deutschen Generalmajor und Militärmaler Faber du Faur, auf dessen Zeichnungen später viele Stiche und Postkarten entstanden sind. Außerdem werden Lithographien nach den Gemälden des berühmten Batalisten Wassili Wereschtschagin gezeigt. Diese Bilder werden dazu dienen, Napoleons Reise nach Moskau und die Flucht seiner Armee über die Beresina, Oshmyany und Smorgon darzustellen. Wo die Ausstellung noch organisiert wird, das werden führende Museen und Bibliotheken des Landes entscheiden.

Kurz vor den Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Großen Sieges werden alle Expositionen in der Nationalbibliothek von Belarus in eine große Ausstellung zusammengefasst, die durch Exponate von Sammlern und Schriftstellern aus dem nahen und fernen Ausland ergänzt wird. Über 50 Schriftsteller und Sammler aus mehr als 10 Ländern haben bereits ihre Teilnahme bestätigt“, sagte Wladimir Lichojedow. „Die Ausstellung wird Anfang Mai eröffnet und wird auf 1,5 Tausend Quadratmetern Fläche in der Nationalbibliothek untergebracht, wo mehr als 2 Tausend Exponate präsentiert werden. Das Projekt ist für 6 Monate angelegt.“

Im Mittelpunkt aller Ausstellungen steht der 75. Jahrestag des Großen Sieges und die Präsentation von Büchern mit einzigartigem Fotomaterial. Russland, Polen und Litauen haben bereits ihren Wunsch geäußert, das Projekt zu zeigen.

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