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23 November 2021, 13:24

Kuntsewitsch: Belarus ist im Unterschied zu Polen auf umfassende Berichterstattung an Grenze abgezielt

GRODNO, 23. November (BelTA) - Die belarussische Seite hält weiterhin an der bereits angekündigten umfassenden Berichterstattung über die Ereignisse im Grenzgebiet fest. Diese Meinung äußerte heute vor den Journalisten der Erste Stellvertretende Informationsminister Andrej Kuntsewitsch.

Die Situation an der Grenze genießt die verstärkte Aufmerksamkeit der Medien. Die Journalisten arbeiten Tag und Nacht im Transport- und Logistikzentrum, in dem derzeit rund 1 800 Flüchtlinge untergebracht sind.

"Neben den nationalen Medien sind etwa 60 Journalisten von 22 ausländischen Medien, die 9 Länder vertreten, akkreditiert. Die belarussische Seite hält also weiterhin an der bereits angekündigten umfassenden Berichterstattung über die Ereignisse nahe der belarussisch-polnischen Grenze fest. Gleichzeitig können wir feststellen, dass eine solche Gastfreundschaft auf polnischer Seite nicht der Fall ist. Die polnischen Behörden beschränken weiterhin die Arbeit von Journalisten auf ihrem Territorium oder lassen sie ins Grenzgebiet nicht zu, was unserer Meinung nach ein Verstoß gegen die allgemein anerkannten internationalen Normen und die von der polnischen Seite übernommenen internationalen Verpflichtungen ist", so Andrej Kuntsewitsch.

Es gibt auch einen Grund zur Annahme, dass das offizielle Warschau die Ankunft polnischer Journalisten in Belarus einschränkt. "Dies zeigt sich daran, dass keiner der polnischen Medienvertreter, die bereits eine Akkreditierung für die Arbeit in Belarus erhalten haben, jemals an der Grenze aufgetaucht ist", so Andrej Kuntsewitsch.

Ihm zufolge ist es auch zu bewundern, dass internationale Organisationen noch keine klare Reaktion auf den jüngsten Einsatz der Sondermittel durch die polnischen Sicherheitskräfte gegen Medienvertreter aus Belarus und ausländische Medien gezeigt haben. "Das ist eine Politik der Doppelstandards, was für die Arbeit vieler internationaler Strukturen heute typisch ist“, fasste der stellvertretende Informationsminister zusammen.

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