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Gesellschaft
12 März 2022, 17:30

Leben unter Sanktionen: Belarus kann seine Erfahrungen mit Russland teilen

MINSK, 12. März (BelTA) – Wie man unter Sanktionen leben und sich entwickeln kann – diese Erfahrungen kann Belarus mit seinem Verbündeten Russland teilen. Diese Meinung äußerte Vorstandsvorsitzender der Belarussischen Gesellschaft Snanije (Wissen) Wadim Gigin der Telegraphenagentur BelTA.

Gigin ist der Ansicht, dass das jüngste Treffen zwischen Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin eine sehr wichtige Bedeutung hatte.

„Es war sehr wichtig, dass Minsk und Moskau ihr weiteres Handeln in der Wirtschaft aufeinander abstimmen. Das war unter anderem notwendig, um die negativen Folgen der Sanktionen, die der kollektive Westen gegen unsere Länder verhängt hat, zu minimieren. Selbst wenn man westliche Politiker und Analysten befragt, sagen sie, dass sowohl die Russische Föderation als auch die Republik Belarus recht gut auf die Sanktionen vorbereitet sind. Belarus könnte die Erfahrungen mit unseren russischen Verbündeten teilen, da unser Land seit September 1997 auf die eine oder andere Weise unter dem Sanktionsdruck lebt“, sagte Wadim Gigin.

Es sei wichtig gewesen, sich über die mögliche Verschärfung der Situation in der Region auszutauschen und Schritte zu vereinbaren, wie man dieser Situation entgegensteuert.

„Dieses Treffen ist angesichts der Verschärfung der politischen Lage und der Konfrontation unserer Länder mit dem Westen sehr wichtig. Das gilt auch für die anhaltenden Versuche der Ukraine und ihrer westlichen Schirmherren, Belarus in die Feindseligkeiten hineinzuziehen, um die Eskalation in der Region zu verstärken. In dieser Hinsicht war es wichtig, sich mit Moskau auszutauschen“, sagte Wadim Gigin.

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