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Gesellschaft
11 Juni 2021, 15:13

Luzki: Erhaltung der historischen Wahrheit über den Sieg über Nazismus ist unsere heilige Pflicht

MINSK, 11. Juni (BelTA) – Unsere heilige Pflicht ist es, die historische Wahrheit über den Sieg über Nazismus zu erhalten und an die nächsten Generationen weiterzugeben. Das erklärte Vizechef der Präsidialverwaltung Igor Luzki bei einer Feierstunde zur Eröffnung der rollenden Ausstellung „Zug des Sieges“ auf dem Minsker Bahnhof.

Der „Zug des Sieges“ ist ein unikales interaktives Ausstellungsprojekt, das über die tragischen und ruhmreichen Seiten der Kriegsgeschichte erzählt. In Russland haben mehr als 90.000 Menschen die rollende Exposition besucht, nun wird der „Zug des Sieges“ bis Ende Juni über Belarus reisen. Am 22. Juni, 80 Jahre nach dem Beginn des großen Vaterländischen Krieges gegen die Sowjetunion, wird der Zug in der Heldenfestung Brest Halt machen. Die Brester Zitadelle war die erste Bastion, die den heimtückischen Schlag der Wehrmacht abwehren musste. In einem der Eisenbahnwagen befindet sich die Ausstellung, die dem Mut und Standhaftigkeit der Helden von Brest gewidmet ist.

„Solche Projekte wie der „Zug des Sieges“ dienen nicht nur der Erinnerungskultur, sondern tragen zur Stärkung der Einheit bei. Im Krieg hat praktisch jede belarussische Familie ein oder mehrere Mitglieder verloren. Jeder Dritte starb, das werden wir niemals vergessen. Und heute sehen wir es als unsere heilige Pflicht, die Erinnerung an den Sieg über Nazismus und die historische Wahrheit über den Krieg an die kommenden Generationen weiterzugeben. Die Wahrheit besteht nämlich darin, dass es die Völker der Sowjetunion waren, die den entscheidenden Beitrag zur Zerschlagung des Faschismus geleistet und die Welt vor der braunen Pest gerettet haben, egal was die modernen Revisionisten weltweit behaupten würden“, sagte Luzki.

„Gegen Belarus und Russland wurde ein Informationskrieg begonnen. Es werden Versuche unternommen, der Jugend falsche historische Narrative aufzuzwingen. Man behauptet, dass die Sowjetunion und das Nazi-Deutschland gleichermaßen daran schuld sind, den Zweiten Weltkrieg begonnen zu haben. Sowjetische Symbole werden mit Nazi-Symbolen gleichgesetzt; den Menschen wird verboten, den Siegestag zu feiern. Unsere Gegner wollen, dass wir uns rechtfertigen für die taten unserer Großväter, die ihr Leben für den Frieden geopfert und die ganze Menschheit gerettet haben. Wir sind herausgefordert, aber wir werden durchhalten und unser Recht auf die Wahrheit über die Heldentat und auf die souveräne Entwicklung verteidigen“, sagte der Leiter der Präsidialverwaltung.

Die Belarussische Bahn und die Russische Bahn organisieren zum 80. Jahrestag des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges das historische Informations- und Bildungsprojekt „Zug des Sieges“. Die rollende Ausstellung wird in Belarus bis zum 28. Juni die großen und kleinen Städte bereisen.

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