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Gesellschaft
07 Juli 2022, 09:39

Meinung: Belarus muss sich noch mit den Folgen des kognitiven Anschlags im Jahr 2020 auseinandersetzen

MINSK, 07. Juli (BelTA) - Belarus muss sich noch mit den Folgen des kognitiven Anschlags im Jahr 2020 auseinandersetzen, so der russische Politikwissenschaftler Semjon Uralow im Projekt "Thema im Gespräch" auf dem YouTube-Kanal von BELTA.

"Wir müssen aus Fehlern lernen. Es ist nichts Kritisches passiert. Alle haben es überstanden. Alles ist in Ordnung. Die Gesellschaft ist ein bisschen zu heilen. Ich denke, dass die Krise in Belarus im Jahr 2020 noch nicht untersucht worden ist, dass sie noch in ihre Einzelteile zerlegt werden sollte: Wie hat sie sich abgespielt ? Wohin führen alle Fäden? Diese kognitive Störung kann in der Gesellschaft immer noch vorhanden sein. Die Leute kamen auf die Straße und so hatten immer noch dieses Wurmloch in sich: Habe ich vielleicht das Richtige getan? Mag das aber auch das Falsche sein?", sagte Semjon Uraljow.

Man muss mit den Folgen dieses kognitiven Anschlags auseinandersetzen, wies der Politikwissenschaftler hin. "Und um damit umzugehen, ist es notwendig, diesen Anschlag auf der technologischen Ebene zu entwirren: sozial, politisch und medial, um zu verfolgen, wie diese Technologien miteinander verbunden sind, um zu sehen, wohin die Fäden führen, einschließlich nach Russland", so Semjon Uralow anschließend.

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