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Gesellschaft
25 Oktober 2021, 12:59

Meinung: Belarus setzt auf „gesunden Menschenverstand“ im Kampf gegen COVID-19

MINSK, 25. Oktober (BelTA) – Im Kampf gegen die Pandemie verfolgt Belarus eine Politik des gesunden Menschenverstandes. Diese Meinung äußerte Politikwissenschaftler Wadim Borowik beim „Club der Redakteure“ auf „Belarus 1.“

Die Staatsführung habe nie die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie für eine „PR-Kampagne instrumentalisiert“, sagte Borowik. Alle Entscheidungen würden ausschließlich auf dem gesunden Menschenverstand basieren.

„Dass wir heute keine strengen COVID-Einschränkungen einführen, heißt nicht, dass wir sie eines Tages nicht verschärfen werden. Aber wir müssen je nach Situation handeln“, sagte Wadim Borowik. „Heute reagieren wir darauf, was wir sehen. Morgen können wir härter vorgehen, wenn es nötig sein wird. Warum sollten wir heute mit der Peitsche gegen die Bevölkerung vorgehen? Wir wissen doch am Beispiel Europas, wozu diese Politik führen kann.“

Die belarussische Regierung und der Staatschef nehmen die Situation mit dem Coronavirus sehr ernst und handeln verantwortungsvoll, zeigte er sich überzeugt. „Sie gehen damit sehr ernsthaft um. Es ist sehr wichtig, dass wir diese Politik des gesunden Menschenverstandes weiter verfolgen, und zwar in vielen anderen Bereichen auch.“

Nach Meinung des Experten seien viele westliche Länder sauer auf Belarus, weil das Land mit der Pandemie ohne Lockdowns und ohne harte Einschränkungen umgeht. „Uns würden alle Staaten folgen, aber sie zeigen weder einen starken Willen noch politische Fairness, um anzuerkennen, dass Belarus Recht hatte“, sagte Wadim Borowik.

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