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Gesellschaft
08 Februar 2024, 11:26

Meinung: Die Ukraine wird in den Ofen geworfen 

MINSK, 8. Februar (BelTA) – In der aktuellen Ausgabe von „Thema im Gespräch“ auf dem Youtube-Kanal der Telegraphenagentur BelTA hat der Wirtschaftswissenschaftler und Analytiker Sergej Banar erzählt, wie die USA und Großbritannien Verhandlungspositionen schaffen und welche Rolle die Ukraine in diesem Prozess spielt.

Was den Konflikt in der Ukraine angehe, so sei die Ukraine kein Akteur mehr, so Banar. „Die Ukraine ist ein Instrument in diesem Konflikt, sie stellt einfach die menschliche Ressource dar und wird einfach in den Ofen geworfen. Wenn wir die USA und Großbritannien als Konfliktparteien betrachten, bin ich zutiefst davon überzeugt, dass die Briten bereits verhandeln und die Ukraine als Druckmittel benutzen, um sich eine bessere Position gegenüber den USA zu sichern“, sagte er. 

Der Experte äußerte die Vermutung, dass die Russische Föderation und Großbritannien in diesem Fall bereits irgendwelche Gespräche führen. „Dafür gibt es indirekte Hinweise. Es gab einen Besuch einer erweiterten Delegation der Russischen Föderation in den Vereinigten Arabischen Emiraten, der dann zur Erteilung einer Lizenz für die Freigabe der Transaktionen auf Korrespondenzkonten der Sberbank vom 15. bis 22. Dezember führte. Das ist ein indirekter Beweis für bestimmte Kontakte“, betonte Sergej Banar.

„Man kann die Jungs, die sich als ukrainische Staatsmacht bezeichnen, nicht ohne Tränen ansehen, weil sie so verzweifelt sind, dass sie nicht in der Lage sind, kritisch zu denken. Sie rennen zwischen Washington und London hin und her und versuchen, mehr Garantien zu bekommen, wobei ihnen klar ist, dass sie so viel getan haben… Sie leben, so lange sie an der Macht sind“, fügte Sergej Banar hinzu. „Denn sie sind meiner Meinung nach Träger solcher Informationen, die sie für ihre eigenen Herren gefährlich machen.“

Dem Experten zufolge besteht das Ziel und die Aufgabe Großbritanniens und der Vereinigten Staaten darin, nach den Präsidentschaftswahlen in Russland im März 2024 und den US-Wahlen im November eine möglichst starke Verhandlungsposition einzunehmen. „Sie schaffen sich nun selbst eine Verhandlungsposition. Wie viele Ukrainer müssen dafür noch sterben? Weitere 100.000 Mann, eine halbe Million? In Wirklichkeit sind das für sie nur Zahlen, die nichts bedeuten. Das ist das Wesen einer Sklavenzivilisation. Beim Verlust oder Gewinn geht es nur um Zahlen, mehr nichts“, fasste er zusammen.

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