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17 Januar 2024, 17:35

Meinung: Im Gegensatz zur Politik schätzen einfache polnische Bürger den sowjetischen Beitrag zur Befreiung Warschaus 

MINSK, 17. Januar (BelTA) - Im Gegensatz zu den polnischen Politikern schätzen die einfachen Bürger des Landes den Beitrag der sowjetischen Soldaten zur Befreiung Warschaus sehr hoch. Das erklärte der Vorsitzende der Liberaldemokratischen Partei von Belarus Oleg Gaidukewitsch während der BelTA-Fotoausstellung „Parallelwelten.“

Am 17. Januar 1945 haben die Rote Armee (1. Weißrussische Front) und die 1. polnische Armee Warschau von der deutschen Besatzung befreit. „Die einfachen Polen wissen das zu schätzen, aber die Staatsführung nicht. Heute gibt es in Polen keine Demokratie, keine echten Wahlen. Die Politiker in Polen haben Angst, vernünftige Gedanken zu äußern, zum Beispiel dass Belarussen keine Feinde sind und dass es möglich ist, mit ihnen Geschäfte zu machen und die Grenzen zu öffnen. Niemand spricht vom Unionsstaat Belarus–Russland“, sagte Oleg Gaidukewitsch.

Er zeigte sich zuversichtlich, dass jeder normale Mensch in Frieden leben, Geld verdienen und Kinder großziehen möchte. „Das gilt auch für die Polen. Sie brauchen keine geschlossenen Grenzen und keine Sanktionen gegen Belarus. Normale Polen wollen mit unserem Land Handel treiben“, sagte Oleg Gaidukewitsch.

Seiner Meinung nach ist Polens heute leider nicht unabhängig. „Das gilt auch für Europa. Ordinäre Europäer wissen die Leistung des sowjetischen Volkes bei der Befreiung ihrer Städte zu schätzen. Und wir müssen ihnen die Wahrheit sagen: Wir waren es, die Europa vor dem Faschismus gerettet haben. Wir sollten uns dafür nicht schämen, denn heute herrscht ein historischer Krieg. In Europa und Amerika werden wir aus den Schulbüchern gestrichen. Aber die Wahrheit lässt sich nicht ausradieren. Vor allem dank Belarus, das diese Wahrheit in die Welt tragen wird“, resümierte der Politiker.

Heute wurde in der Nationalbibliothek von Belarus die BelTA-Fotoausstellung „Parallelwelten“ eröffnet. BelTA-Generaldirektorin Irina Akulowitsch sagte bei der Eröffnung: „Für das Fotoprojekt hat BelTA aus seinem Archiv solche Bilder gewählt, auf denen zwei Welten zu sehen sind. Zum einen ist das die Welt des Staates, die der Schöpfung und Entwicklung. Zum anderen ist das die Welt der Opposition, die der Zerstörung und des Verfalls“

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