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Mesenzew: In Belarus ehrt man stets das Gedenken an die im Krieg Gefallenen

Gesellschaft 27.01.2020 | 13:39

MINSK, 27. Januar (BelTA) – In Belarus ist das Gedenken an die Menschen stets wach, die im Großen Vaterländischen Krieges gekämpft und den Sieg errungen haben, aber vor allem auch an jene, die gefallen waren. Das erklärte heute der russische Botschafter in Belarus, Dmitri Mesenzew, bei einer Veranstaltung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und dem 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz.

Der russische Botschafter machte darauf aufmerksam, dass im 21. Jahrhundert, das scheinbar vom Wohlstand geprägt sei, die Menschheit sich mit immer größeren Herausforderungen und Prüfungen konfrontiert sehe.

Seiner Meinung nach sei heute ein bedeutender Tag: Vor genau 75 Jahren habe die Rote Armee das KZ Auschwitz befreit. Diesem historischen Ereignis sind heute viele internationale Veranstaltungen gewidmet. Erinnert wird nicht nur in Israel, sondern weltweit, auch in Belarus. Heute vor 75 Jahren wurde auch Leningrad befreit – an diesem Tag war die Blockade zu Ende.

Gleichzeitig stellte Dmitri Mesenzew fest, dass heutzutage die Beweise für die Heldentaten der Gewinner aus irgendeinem Grund in Frage gestellt werden, und dies ist eine Bedrohung für die Sicherheit in der Welt.

Andrej Dapkjunas
Andrej Dapkjunas

Der Botschafter wies auch darauf hin, dass es angesichts des 75. Jahrestages des Großen Sieges im Zweiten Weltkrieg sehr wichtig sei, die historische Wahrheit an die junge Generation weiterzugeben, welche die Aufgabe habe, die internationale Politik weiter zu gestalten habe.

An der Veranstaltung nahmen der stellvertretende Außenminister von Belarus Andrej Dapkjunas, Botschafter von Israel in Belarus Alon Shoham, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Belarus Manfred Huterer, die zeitweilige Geschäftsträgerin für US-Angelegenheiten in Belarus Jenifer Moore, der Vorsitzende der Union belarussischer Judengemeinden und Vereinigungen Wladimir Tschernizki teil.

Während der Veranstaltung wurden Medaillen für die Gerechten unter den Völkern an jene Menschen verliehen, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben für die Rettung von Juden riskiert haben. Es wurden 6 Gedenkkerzen angezündet zum Gedenken an 6 Millionen Tote, die im Ghetto gefoltert erschossen und in Gaskammern getötet wurden.

Für die Teilnehmer der Veranstaltung wurde die Ausstellung „Im Spiegel der Generationen“ organisiert. Der Dokumentarfilm „Die Chronik des Minsker Ghettos“ wurde gezeigt.

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