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Gesellschaft
14 März 2024, 16:45

Metropolit Weniamin: Der Schwerpunkt der Lösung der Menschheitsprobleme verlagert sich in die geistige Sphäre

MINSK, 14. März (BelTA) - Der Schwerpunkt der Lösung der Menschheitsprobleme verlagert sich in die geistige Sphäre. Der Metropolit von Minsk und Saslawl, der Patriarchenexarch von ganz Belarus, Weniamin, wies während des Treffens des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko mit dem Synod der Belarussischen Orthodoxen Kirche darauf hin.
 
Er teilte seine Vision der modernen Welt und konzentrierte sich auf die Themen, von denen seiner Meinung nach die Zukunft des Landes und der Menschen abhängt.
 
"Wir sehen, dass sich die Welt verändert und immer unberechenbarer wird. Gleichzeitig erkennen immer mehr Wissenschaftler und Experten, dass sich der Schwerpunkt der Lösung der Probleme der Menschheit in die geistige Sphäre verlagert", betonte der Metropolit von Minsk und Saslawl. - Moderne Konflikte zwischen Staaten werden von mentalen Kriegen begleitet, die darauf abzielen, das Verhältnis der Menschen zu ihrem Staat, ihrer Gesellschaft und ihren traditionellen Werten zu verändern. Diese Prozesse gewinnen immer mehr an Kraft, und leider erreichen sie in vielerlei Hinsicht ihr Ziel. Das können wir am Beispiel unserer nächsten Nachbarn sehen".
 
Der Patriarchenexarch sagte: "Die Grundlage für die Stärke unseres Volkes ist das Christentum. Und für die Mehrheit - die Orthodoxie, die nicht nur hohe moralische Werte in unser Land gebracht hat, sondern auch die Idee der Staatlichkeit als gemeinsamen Dienst eines jeden an seinem Platz definiert hat".
 
Metropolit Weniamin sprach auch über die Bedeutung von "vertrauensvollen Beziehungen zwischen den Behörden und dem Volk, von Einheit und dem Streben nach der Hebung des moralischen und geistigen Lebens als Grundlage für Frieden und Harmonie in der Gesellschaft".
 
Der Synod ist das höchste Leitungsgremium der Belarussischen Orthodoxen Kirche und wird vom Patriarchal-Exarchen von ganz Belarus geleitet. Innerhalb der Belarussischen Orthodoxen Kirche hat der Synod die höchste kirchliche gesetzgebende, richterliche und ausführende Gewalt.
 
Die Belarussische Orthodoxe Kirche zählt 1.737 Religionsgemeinschaften. Es gibt 36 Klöster, 1 Mission, 15 Bruderschaften und 9 Schwesternschaften, 6 geistliche Bildungseinrichtungen. Den Gläubigen stehen 1.878 Kirchen zur Verfügung, 147 weitere befinden sich im Bau.
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