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11 November 2021, 19:00

Migrantenkinder können in Erholungslager gebracht werden

MINSK, 11. November (BelTA) – Das belarussische Bildungsministerium wird sich in der nächsten Zeit auf eine passende Stätte für die Aufnahme und Unterbringung von Migrantenkindern festlegen. Womöglich wird es sich um ein Ferien- oder Erholungslager handeln. Das erzählte Bildungsminister Igor Karpenko vor Journalisten im Anschluss an die Besprechung des belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko mit dem Vorstand des Ministerrates.

„Das war eine direkte Anweisung des Staatschefs, Migranten und ihren Kinder zu helfen, die heute unter schweren Lebensbedingungen an der Grenze zu EU zu leiden haben. Wir werden in der nächsten Zeit ein passendes Objekt dafür finden, zum Beispiel ein Erholungslager für Kinder – dort sind alle Bedingungen für die Unterbringung von Kindern gegeben“, sagte Minister.

„Wir werden dort Pädagogen, Erzieher anstellen. Wir werden den Flüchtlingen vorschlagen, dass sie ihre Kinder nicht an der Grenze, also im Freien lassen, sondern dass sie sie in unseren Ad-Hoc-Erholungsstätten unterbringen. Diese Gelegenheit werden wir auch Müttern und schwangeren Frauen anbieten“, sagte er.

In der heutigen Besprechung zur Situation mit Migranten an der Grenze sagte Alexander Lukaschenko: „Die Regierung hat auf diese katastrophale Situation zu reagieren. Schwangeren Frauen und Kindern sollte in erster Linie geholfen werden. Manche sind im 8. oder 9. Monat schwanger. Wir müssen darauf gefasst sein, dass sie ihre Kinder bei uns zur Welt bringen werden. Sie wollen dieses Lager nicht verlassen und wiederholen: „Wir bleiben hier!“. Aber wir wissen doch, wie bitterkalt der Herbst in Belarus sein kann. Überwintern in den belarussischen Wäldern – das ist sehr hart. Dennoch wollen sie nicht weg. Deshalb müssen wir diese Situation kontrollieren.“

Belarus ist bereit, Flüchtlingskinder und ihre Mütter in Sanatorien zu unterbringen. „Schwangere Frauen, Kinder – wir dürfen sie nicht im Stich lassen. Besonders die Kinder. Dusche, warmes Wasser, warmes Essen – das ist das Mindeste, was sie benötigen und was wir ihnen anbieten können“, sagte der Staatschef.

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