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17 Januar 2022, 16:21

Militärexperte: Übung „Alliierte Entschlossenheit“ ist kein Schritt zur Konfrontation mit dem kollektiven Westen

MINSK, 17. Januar (BelTA) – Die gemeinsame operative Übung belarussischer und russischer Streitkräfte „Alliierte Entschlossenheit 2022“ soll nicht als Schritt in Richtung einer Konfrontation mit dem kollektiven Westen oder als Verschärfung der Situation an der Grenze zur Ukraine betrachtet werden. Diese Meinung äußerte Militärexperte des Belarussischen Instituts für Strategische Studien (BISI) Andrej Tschernobai der Telegraphenagentur BelTA.

„Die Durchführung einer gemeinsamen operativen Übung der belarussischen und russischen Streitkräfte auf dem Territorium der Republik Belarus sollte keinesfalls als ein Schritt betrachtet werden, der auf eine Konfrontation mit dem kollektiven Westen oder Verschärfung der Situation an der Grenze zur Ukraine abzielt“, so Andrej Tschernobai.

Die Republik Belarus und die Russische Föderation bewerten in angemessener Weise die Entwicklung der militärischen und politischen Lage an den Grenzen des Unionsstaates und ergreifen die erforderlichen Maßnahmen zur Gewährleistung der militärischen Sicherheit.

„Jedes Jahr führen wir planmäßige und außerplanmäßige Inspektionen der Kampfbereitschaft von militärischen Führungsorganen, Formationen und militärischen Einheiten der Streitkräfte der Republik Belarus durch. Ähnliche Veranstaltungen werden in der Russischen Föderation laufend durchgeführt. Es erscheint daher völlig logisch und gerechtfertigt, eine umfassende Inspektion der militärischen Komponente des Unionsstaates durchzuführen, um auf Risiken und Herausforderungen für die militärische Sicherheit zu reagieren. Es ist wichtig, dass die bevorstehende Übung rein defensiv sein soll“, sagte Tschernobai.

Der Militärexperte erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass derzeit nur die US-Armee in Europa an fünf Operationen und Missionen der NATO beteiligt ist. „Diese Tatsache lässt alle Fragen in Bezug auf die Teilnahme der russischen Streitkräfte an den Übungen auf dem Territorium unseres Landes als unangemessen erscheinen“, betonte er.

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